Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Diverse Knochen und deren Eignung für Beinarbeiten

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Eintrag #1 vom 09. Jun. 2006 09:10 Uhr Christian (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Christian eine Nachricht zu schreiben.

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Es kam die Frage auf, ob Pferdeknochen zu Beinarbeiten taugen.
Warum wurde haupsächlich Schwein und Rind verwendet?
Sind Pferdeknochen untauglich?
Ging man mit Pferden anders um? Zu wertvoll? Zu hoch im Status? Oder wie?
Weiß jemand was?
Oder kennt Funde, die als Pferdebein identifiziert sind?
Karl

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Eintrag #2 vom 09. Jun. 2006 16:24 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Es gab teilweise Verbote Pferdefleisch zu essen, vielleicht hängt das damit zusammen?
Sascha

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Eintrag #3 vom 09. Jun. 2006 19:58 Uhr Martin Opitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Opitz eine Nachricht zu schreiben.

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In mittelalterlichen Schleswig bspw. wurde hauptsächlich Rind verwendet, da Rinderknochen das durch die Metzgerei am häufigsten anfallende Material war. Rind ist halt eher als Pferd Schlachtvieh. Allerdings wurden auch Pferdeknochen verarbeitet. Ich kenne keine Hinweise darauf das anfallende Pferdeknochen im HMA aus irgendwelchen Gründen wie “wertvoll, Status” o.ä. nicht verwendet worden wären.
Schwein wurde übrigens kaum verwendet. M.E. sind die Knochen zu fettig.
Literatur: I. Ulbricht, Die Verarbeitung von Geweih, Knochen und Horn im mittelalterlichen Schleswig. Ausgrabungen in Schleswig 3, Wachholtz-Verlag; Neumünster 1984
Auf S.14 gibts da eine Tabelle mit dem Anteil der größeren Haustiere bei den Speiseabfällen und bei der Knochenbearbeitung.
Auf Taf.90 ist ein Schlittknochen aus Pferdemetapodium.
Grüße
Martin
www.beinschnitzer.de

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Eintrag #6 vom 12. Jul. 2006 20:59 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Meines Wissens nach, sind Knochen von Fleisch- und Allesfresser, wie halt das Schwein, aufgrund der Ernährung zu spröde.
Wäre vielleicht eine Frage für Tierärzte?
Sascha

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