Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Drehleier-Bauanleitung?

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Eintrag #1 vom 10. Apr. 1999 16:22 Uhr Wilko von Wintzingerode   Nachricht

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Hallo, Freunde! Ich suche dringend eine Anleitung zum drehleierbau!! Kann mir da jemand helfen??? Wilko

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Eintrag #2 vom 10. Apr. 1999 18:56 Uhr Eva Kunesch   Nachricht

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Hallo Wilko, wende dich entweder an den Verlag der Spielleute (www.spielleute.de bzw. verlag@spielleute.de), die können dir bestimmt dutzende von Adressen geben (und führen auch Bücher zum Thema). Oder ruf mal Rainer Pauly hier in Heilbronn an (07131/175822 oder 179616), der ist Instrumentenbauer und veranstaltet auch regelmäßig Tanz- und Musikertreffen (zumindest hat er das bis vor zwei Jahren getan). Gruß Eva

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Eintrag #3 vom 11. Apr. 1999 00:22 Uhr Ger von der Osten - Sacken   Nachricht

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Moin, stimmt, der Verlag der Spielleute ist ein guter Tip. Die hatten zu dem Thema mal ein Buch angekündigt, welches den Bau einer Drehleier dokumentiert. Ob es inzwischen schon erschienen ist, weiß ich nicht. Es wurde allerdings mit dem Tenor angekündigt, daß es keine “Bauanleitung”, sondern eine dokumentarische Arbeit sei. Dies ist aber für Leute, die eine Drehleier bauen wollen wohl auch nicht ganz unnütz… Ich habe in meinen Adressen hier noch einen Instrumentenbauer, der Drehleierbaukurse anbietet: Karl M. Riedel Drehleierbau Hauptstraße 22 86865 Markt Wald Tel/Fax 08262/2478 Einwöchiger Kurs inkl. Drehleier DM 1.700,– (Stand von vor zwei Jahren) Wie gesagt, ich kenne nur den Prospekt, kann also nichts über Inhalte, Qualität, Details sagen. Vielleicht hat jemand so einen Kurs mal besucht und kann etwas näheres dazu sagen? - Würde mich sehr interessieren (auch andere Kurse diesr Art)… Ger

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Eintrag #4 vom 12. Apr. 1999 01:56 Uhr Thorsten Koch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten Koch eine Nachricht zu schreiben.

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Moin ! Relativ aktuell, wäre vielleicht folgende Adresse von Nutzen: Kurt Reichmann Glauburgstr. 67 60318 Frankfurt 069 / 55 05 63 Bietet Gelegenheit an, an Drehleier mitbauen. Vielleicht als Einstieg … ? Am Himmelfahrtswochenende soll in Ortenberg-Lißberg ein Treffen für Drehleier- und Dudelsackspieler stattfinden. Als mögliche Kontaktadresse wäre vielleicht noch: Förderverein Muskinstrumentenmuseum Vogelsbergstr. 6 63683 Ortenberg-Lißberg 06046 / 467 Hängt eng mit obigem Instumentenbauer zusammen. Fröhliches Leiern wünscht Thorsten

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Eintrag #5 vom 19. Jan. 2000 20:15 Uhr Wilfried sedlag - Loy   Nachricht

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Hallo, auch ich suche eine Anleitung, bzw. ein Buch über den Drehleierbau. ßber jede Hilfe oder Anregung wäre ich dankber.
Gruß: Wilfried

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Eintrag #6 vom 24. Jan. 2000 15:27 Uhr Dirk Jerusalem  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dirk Jerusalem eine Nachricht zu schreiben.

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Also eine Anleitung zum Bau einer Drehleier fand ich in dem Buch “Musikinstrumente selberbauen” von Botermans, Dewit, Goddefroy gibts für 20,- DM im Buchhandel. Ob sich die Anleitung alleine eignet bezweifle ich, aber bestimmt besser als nix und ansonsten ist das Buch auch sein Geld wert.
Derigh von Jerusalem

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Eintrag #7 vom 28. Mrz. 2000 21:55 Uhr Albrecht Hellmuth   Nachricht

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Hallo Leute! Wenn ihr eine gebrauchte Drehleier sucht (klingt gut, ist interesant bemalt) kann euch mein Mitmusiker “NOX” e.v.t.l. weiterhelfen. Er will eine verkaufen.Falls ihr Intresse habt könnt ihr uns mailen. Instrumentenholz giebt es (gut und günstig) bei der Firma KOLLITZ in Weisendorf. Tel: 09135/2804 Dort gibt es z.B.Gitarrendecken die für Gitarre zu klein sind aber für Drehleiern durchaus ausreichen besonders günstig.
es grüßt euch. Albrecht

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Eintrag #8 vom 02. Jun. 2000 00:48 Uhr Stephan Jacob   Nachricht

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Hallo ! Suche Bauanleitung für Drehleier kann mir jemand helfen ?
Stephan

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Eintrag #9 vom 02. Jun. 2000 03:06 Uhr Hans-Joachim Maier   Nachricht

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-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE----- Hash: SHA1 Hallo alle zusammen, mal im Ernst… gibt es eigentlich jemanden der gute Erfahrungen mit dem selber bauen von Drehleiern gemacht hat? Das man den Korpus mit etwas Geschick noch hinbekommt kann ich ja noch glauben, aber das Rad nebst Lagerung? Die Berechnung der Position der Tangenten? Den Tangentenkasten? Ich bezweifle ehrlich gesagt sehr, dass das ein Laie ordentlich hinbekommt… Viele Grüße HJ -----BEGIN PGP SIGNATURE----- Version: PGPfreeware 6.5.3 for non-commercial use iQA/AwUBOTb7LJijnI+yCg0vEQLvmgCg4NWcW9qWw0aceJVBzpfzWx1HcngAoOTb VNHwyk50GT9H3SmZiwLZv7di =jWmY -----END PGP SIGNATURE-----

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Eintrag #10 vom 22. Jul. 2000 20:07 Uhr giegerich   Nachricht

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Hallo Wie ich gesehen habe gibt es noch mehr Leute die eine Bauanleitung für eine Drehleier suchen. Ich schließe mich an und würde mich sehr über Infos freuen MfG Markus

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Eintrag #11 vom 23. Jul. 2000 13:39 Uhr Marcus Leyrer   Nachricht

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Hallo, habe selber versucht, mir eine Drehleier zu bauen und zwar nach einem 1700 DM teuren Bausatz der Bausatzzentrale, die ich im Netz gefunden habe. Möchte alle davor warnen. Habe mir jetzt professionelle Hilfe gesucht, weil es fast unmöglich ist, dies in Eigenarbeit durchzuführen. In den USA gibt es ein Anfängerinstrument für ca. 2000DM, daß allerdings schob fertig erstellt ist.
Marcus - www.leyrer.de

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Eintrag #12 vom 23. Jul. 2000 22:32 Uhr Hans-Joachim Maier   Nachricht

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-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE----- Hash: SHA1 Hallo, ein Anfängerinstrument für 2000.- DM gibt es in Deutschland auch. Die Drehleier trägt den Namen ´Phönix´ und wird von Helmut Gotschy gebaut. Der Preis beträgt 1995.- DM. Die Drehleier hat 2 Melodiesaiten. 2 Bordune und 1 Schnarre. Also eine recht ordentliche Ausstattung. Der Klang ist ok. Ich habe sie zwar noch nie gespielt, aber bereits gehört. Anfänger können sich die Drehleier auch bei Herrn Gotschy mieten. Persönlich möchte ich noch empfehlen von allen Drehleiern die Finger zu lassen die unter 2000.- DM kosten (es sei denn es ist eine Kastendrehleier, die sind natürlich günstiger in der Herstellung). In dieser Preisklasse habe ich bisher noch nichts vernünftiges gesehen oder gehört. 1700.- DM für nen Bausatz halte ich ehrlich gesagt für eine Frechheit… Mich würde mal interessieren was für Hölzer da drin sind… Achso, die Homepage von Herrn Gotschy: www.gotschy.com Viele Grüße Hans-Joachim Maier -----BEGIN PGP SIGNATURE----- Version: PGPfreeware 6.5.3 for non-commercial use iQA/AwUBOXtJeJijnI+yCg0vEQKSJgCfflK7EVwpkRphFsQyHZ0SVZOAATAAoMVO z6sQCuzsPE81Oui0kAQmeABd =Oy4t -----END PGP SIGNATURE-----

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Eintrag #13 vom 14. Aug. 2001 13:16 Uhr Oliver Becker   Nachricht

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Hallo Leierbauer
Ich bring mal meine Erfahrungen aus dem E-Gitarrenbau ein.
Die Tangenten kann man grob mit der Halbtonintervalle (12 wurzel aus 2=1,059…) berechnen.
Die leerschwingende Saitenlänge ist die Saitenlänge1. Saitenlänge2 ist die Länge der Saite, wenn das erste Fähnchen betätigt ist.
Saitenlänge2 = Saitenlänge1 * 1/(12 wurzel aus 2)
Beim nächsten Halbton wird die Saitelänge2 zur Saitlänge1 usw…
Zeichnung:

        Saitenlänge1

        Saitenlänge2

________
| | | |||||||||| | Leier


Weitere Bünde(Tangenten)

Erster Bund(Tangente)

Sattel Steg
Beispiel:
Schwingende Saite =80 cm
Nächster Halbton = 80cm*(1/(1,059)=75,51cm
Das genaue Stimmen macht man dann ja sowieso mit den Fähnchen.
Achtung, hier werden Halbtöne berechnet. Bei diatonischen Leiern bitte die “schwarzen Tasten” mitberechnen und dann weglassen.
Falls das nicht so verständlich ist, nochmal bei mir anfragen.
-Das Rad ist bei meiner Leier (Reichmann) auch nur Rund und aus MFD-Holz. Die Lager bestehen aus Hartholz (Ebenholz usw). Das ist auch ausreichend da ja kaum Last daraufliegt und auch keine hohen Drehzahlen erreicht werden.
Nach meinen Sebstbauerfahrungen werden die ersten Instrumente selten perfekt sein. Also sollte man, wenn man aus “Geiz” und nicht wegen des Spaßes selbstbauen will, doch besser ein fertiges Instrument kaufen.
-Günstige Einsteigerleiern gibt es bei Kurt Reichmann (Adresse siehe unten) für ca 700 DM. Er bietet auch mit dem DJH (Jugendherbergen www.djh.de) einen Anfängerkurs an. Dazu gehört eine unlackierte diatonische Leier, die dort mit Kurt’s ‘Hilfe auseinandergenommen, lackiert und wieder zusammengesetzt wird. Dadurch lernt man sein Instrument besser kennen und kann in der Woche die Wartung erlernen. Sie ist aber mit teureren Modellen nicht zu vergleichen.

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Eintrag #14 vom 21. Sep. 2003 13:11 Uhr Stephen Pajer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stephen Pajer eine Nachricht zu schreiben.

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www.edmonds.de
Wilhem der Widerling - www.11chor.at

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Eintrag #15 vom 21. Sep. 2003 13:16 Uhr Stephen Pajer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stephen Pajer eine Nachricht zu schreiben.

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home.freeuk.net/musicworks/plans.htm
Pläne für Bosch-leier (Bauplan ist um 35$ dort zu beziehen.
auch das Buch "Drehleiern selbst gebaut von Helmut Gotschy ist ein guter tip, allerdings sind da keine Maßangaben drin.
Wilhem der Widerling - www.11chor.at

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Eintrag #16 vom 23. Feb. 2004 14:08 Uhr Stephen Pajer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stephen Pajer eine Nachricht zu schreiben.

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bei der Berechnung der Tangenten gilt folgendes:
nimm die Mensur der Leier (zB: 36 cm) und dividiere diese durch die 12te Wurzel aus 2 (1,059463095). Dies ist die Lage der ersten Taste (bei leerer Saite “G” das “Gis”). Dividiere díese Zahl durch die 12te Wurzel aus 2 und erhalte die Lage der nächsten Taste (in unserem Falle das “A”)
Dies geht dann immer so weiter, bis man alle Tasten lokalisiert hat. (meist unten 13, oben 10 oder 11)
Radlager können aus den verschiedensten Werkstoffen gemacht sein, manche bevorzugen Teflon, manche Naturprodukte wie Holz oder Knochen. Das Rad selber kann aus Mdf oder einem Verbund von Harthölzern, die mit einem Span umleimt werden (ähnlich wie das Eisen beim Wagenrad). Auch Kunststoffräder sind bekannt.
Aber Achtung, liebe Hobbydrehleierbauer! Eine Drehleier ist ein sensibles Musikinstrument, das man nicht einfach nur “so mal zusammenleimt”. Verarbeitungspräzision, Materialqualität und Wissen um die Akustik von Streichinstrumenten sind auschlaggebend, ob das fertige Stück ein Stück Holz mit Kurbel, oder eine Drehleier darstellt. Empfehlen kann ich hierfür den Selbstbauern, einen Baukurs zu belegen, zB die unten genannten, oder auch den Kurs auf Burg Rapottenstein in ßsterreich, zu finden unter www.musikfabrik.at, zu belegen, wo der gelehrige Schüler erste Grundlagen des Drehleierbaus erlernen kann, und dazu noch mit einem vollwertigen Instrument den Kurs verläßt.

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Eintrag #17 vom 24. Feb. 2004 08:16 Uhr Gundra Siepermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gundra Siepermann eine Nachricht zu schreiben.

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Kurt Reichmann veranstaltet über den Jugendherbergsverband jedes Jahr um Ostern herum einen Kurs “Drehleierbau”.
Schau mal unter www.djh.de
Grüße
Gundra IG Volkelîn

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Eintrag #18 vom 10. Feb. 2005 17:21 Uhr Nina Gygax  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nina Gygax eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Dirk! Hallo alle anderen, die nach Bauanleitungen für Drehleiern suchen!
Dieses Buch MUSIKINSTRUMENTE SELBER BAUEN habe ich auch und gedenke diese Drehleier zu bauen. Ich habe noch Zusatzpläne für dieses Buch auf dem Netz gefunden (www.hurdygurdy.com/hg/dutch/dutch.html), die sind allerdings auf Englisch, aber haben tolle Zeichnungen mit Massangaben. Das Buch BAU EINER DREHLEIER von Gotschy habe ich auch bestellt und hoffe dort auch noch ein paar gute Ideen zu finden. Werde mich dann mit feed-back melden. Viele Grüsse
Nina

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Eintrag #19 vom 10. Feb. 2005 17:46 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

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Wenn Ihr nach Drehleiern bzw. Bauanleitungen sucht, paßt auf! Dieses Instrument ist ja nicht nur im Mittelalter populär gewesen, sondern hatte auch in der Barockzeit eine erneute Blüte. Die Form mit dem lautenartigen Corpus, die man normalerweise sieht, stammt aus dieser Zeit. Im Mittelalter waren kastenförmige Instrumente oder mit einer der Fidel verwandten Form (also etwa 8-förmig) wesentlich häufiger.
Einen guten ßberblick über die Entwicklung der Form sowie über die wichtigsten Prinzipien des “Innenlebens” bietet folgendes Buch:
“Die Drehleier: ihr Bau und ihre Geschichte” (2 Bände) von Marianne Bröcker. Bonn-Bad Godesberg: Verl. der Ges. zur Förderung der Systematischen Musikwiss., 1977.
Bis denn
Karen Thöle

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Eintrag #20 vom 11. Feb. 2005 01:47 Uhr   Nachricht

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Hallo!
Die allzu positiven Meinungen zu dem Buch “Musikinstrumente selber bauen” irritieren mich doch etwas. Wirklich brauchbar sind imho eigentlich nur die ein oder andere Anleitung für Blasinstrumente, z.B. Hollerflöte oder Querpfeife, und auch das nur bei einem gewissen Mindestmaß an Abstraktionsvermögen… Alle anderen Anleitungen sind entweder zu ungenau, oder beschreiben Instrumente, die man mit ein bisschen Phantasie und Geschick auch völlig ohne Anleitung bauen könnte.
Es ist ganz nett, mal reinzuschauen und sich inspirieren zu lassen, aber ich würde es bestenfalls sehr eingeschränkt empfehlen…
Zur Tangentenberechnung wäre zu sagen, dass die Formel (Saitenlänge / 12. Wurzel aus 2) in einer gleichschwebenden Stimmung resultiert, die frühestens im Barock theoretisch bekannt war und imho wohl nicht vor dem 19. Jhd allgemein praktisch in Gebrauch war. Nachdem wir unsere Ohren inzwischen so sehr an den gleichschwebenden Klang gewöhnt haben, denke ich mal, das mindestens 90% aller Zuhörer den Unterschied, wenn überhaupt, nur bemerken, wenn sie sich bewusst darauf konzentrieren (ich hör ihn auch dann nicht), also würde ich aus rein praktischen Erwägungen meine Instrumente (wenn ich denn endlich mal zum Bauen käme) trotzdem gleichschwebend stimmen, aber man sollte zumindest wissen, dass es nicht so wirklich mittelalterlich ist.
Grüße, Sebastian

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Eintrag #21 vom 13. Feb. 2005 00:34 Uhr Marco Lother  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marco Lother eine Nachricht zu schreiben.

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Ich bin Orgelbauer bei der Firma Mathis in Näfels (CH). Ich habe auch vor mir eine Drehleier zu bauen und suche auch eine gute Bauanleitung.
MFG Marco

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Eintrag #22 vom 20. Jan. 2006 18:52 Uhr Norbert Schuller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Norbert Schuller eine Nachricht zu schreiben.

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Im 17./18 Jhdt soll man den Bundabstand so berechnet haben:
Man nimmt die Mensur z. B. der G-Saite und teilt die Länge in 9 gleiche Teile. Auf 1/9 sitzt die a-Tangente. Die Strecke von der a-Tangente bis zum Steg wird wieder in 9 gleiche Teile geteilt, auf 1/9 sitzt die h-Tangente. Auf 1/9 der Strecke h-Tangente-Steg sitzt die cis-Tangente usw. immer in Ganztonschritten weiter. Die Halbtonschritte dazwischen schätzt man dann mit Gefühl hinein.
Diese Methode hat den Vorteil, dass die Oktavtangente nicht genau in die Mitte kommt, sondern leicht Richtung Sattel verschoben ist. So wird die erhöhte Saitenspannung durch das Drücken der Tangente auf die Saite kompensiert.
Lie Grü,
Norbert

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