Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Löffelschnitzer / Holzwerkzeug im MA

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Eintrag #1 vom 14. Aug. 2008 20:19 Uhr Andreas Betz   Nachricht

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Hallo zusammen!
1.) Ich suche allgemeine Informationen zum Beruf des Löffelschnitzers im Mittelalter.
Bei der Suche im www habe ich leider nicht sonderlich viel gefunden.
Auf der Internetseite des Handwerks- und Heimatmuseums “Drehkoite” habe ich allerdings diesen Artikel hier gefunden:
Das Löffelschnitzen war an sich eine Nebentätigkeit der Schüsseldreher. Als Löffelholz eignete sich das Abfallholz vom Schüsseldrehen und das Buchenholz, von dem es ja in den heimischen Wäldern genug gab. Zur Löffelherstellung wurden von einem entsprechend langen Baumabschnitt Holzscheite abgetrennt und mit der Axt auf die grobe Löffelform zugehauen.
Mit einem speziellen breitschneidigen Beil wurde sodann der Holzscheit auf die genaue Löffelform zugehauen. Die Löffelhöhlung erreichte man zunächst mit dem “Hohlbeil”. Mit dem ebenfalls halbrund geformten “Höhlmesser” wurde die Löffelhöhlung geglättet.
Der äußere Löffelkopf wurde mit dem großen “Kopfschnitzer” bearbeitet. Bei der Bearbeitung des Löffelstiels fanden die verschiedensten “Schnitzmesser” ihre Verwendung. Ein guter Löffelschnitzer konnte (musste) an einem Tag bis zu 25 Löffel herstellen. Die Herstellung von Löffeln erfolgt noch heute in Girkhausen, allerdings mit teilweisem Maschineneinsatz.
Es ist hierbei keine Zeit angegeben, aber ich dachte bisher daß der Löffelschnitzer ein eigenständiger Beruf gewesen sei.
Kann mir Jemand mehr dazu sagen?
2.) Auf der Suche nach Löffelfunden habe ich nur sehr sehr wenig gefunden. So etwa die Abbildung eines Löffelfunds aus Bad Windsheim, spätes 15. Jhd.
Mich würden v.a. Funde etwa Mitte des 14.Jhd. interessieren. Hat vielleicht hierzu Jemand Bilder oder Informationen (egal ob nun Eßlöffel, Schöpfer, Kellen,…)?
Ich frage, weil ich selber schnitze, und mich gerne an Funden oder Rekonstruktionen orientieren möchte.
3.) Letztendlich bin ich noch auf der Suche nach Abbildungen von holzbearbeitendem Werkzeug, ebenfalls möglichst Mitte 14. Jhd.
Also Schnitzmessern, Sägen, Feilen, etc.
Eben auch weil ich mich beim Neukauf von Werkzeug möglichst an alte Werkzeugformen halten möchte.
Ich danke für die Aufmerksamkeit, und würde mich freuen wenn mir Jemand weiterhelfen kann.

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Eintrag #2 vom 15. Aug. 2008 09:19 Uhr Andrej Pfeiffer-Perkuhn  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrej Pfeiffer-Perkuhn eine Nachricht zu schreiben.

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Keine Sorge, ich spare mir meinen üblichen Sermon gegen Buchenholz. Dennoch wüsste ich gerne ob die Verwendung von Buchenholz für Löffel und Schüsseln einer Vermutung oder historischen Quellen entnommen ist. Da kenne ich nämlich nur sehr wenige Ausnahmen bei denen Buche verwendet wurde. Bei Schalen kenne ich unter anderen eher Ahorn, bei Löffeln Obsthölzer und immer wieder Buchsbaum.
Bei den Windsheimer Funden bist du ja schon auf dem richtigen Weg, dazu gibt es eine Ausführliche Abhandlung mit Zeichnungen der gefundenen Stücke: www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/[…]/tempusvivit-21
Schöne Grüße
Andrej

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Eintrag #3 vom 15. Aug. 2008 09:33 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Forumssuche ist Dein Freund:
[Taverne, Thread: Das richtige Holz für den Löffel]
Dort wurden Funde schon mal reichlich erörtert und Quellen angegeben.

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Eintrag #4 vom 15. Aug. 2008 09:44 Uhr Patrick (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick eine Nachricht zu schreiben.

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Auch auf die Gefahr hin hier mal wieder gesteinigt zu werden und nach belegen nieder gebrüllt zu werden…..
Ich verwende zum Löffelschnitzen Eberesche / Vogelbeere. Hab die beste Erfahrung mit dem Holz gemacht. Ich benutze ein Schnitzmesser und ein gekröpftes Löffeleisen dazu. Die grobe Form mache ich mit einem Beil oder dem Ziehmesser je nachdem wie groß der Löffel wird.
Was das Werkzeug angeht da habe ich leider außerdem normalen Messer noch nichts gefunden das Belegbar ist. Und das Messer war auch nur ein einfaches Arbeitsmesser. Also nicht gekrümmt usw..
Ich habe im “Mittelalterlichem Leben auf dem Lande” von Marie Collins / Virgina Davis gelesen das im Winter die Knechte Löffel schnitzen. Im “Geschichte des Bauernstandes” von Günther Franz wird ganz kurz auf Löffel und Schalen (ein Satz leider nur)eingegangen das diese im Winter vom Bauern gemacht wurden…Leider weiß ich nicht mehr genau wo und hab nicht die Lust nun die beiden Bücher zu wälzen…sieh es mir bitte nach…
In “Bauern im Mittelalter” von Werner Rössner wird das auch glaube ich erwähnt…da bin ich mir nur nicht mehr ganz sicher….
Ist nix halbes und nix ganzes was ich dir sagen kann. Tut mir leid…suche selber noch!;-)
Gruß Wulf

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Eintrag #5 vom 15. Aug. 2008 12:47 Uhr Claus Winhard   Nachricht

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Die Funde aus Konstanz zeigen eine auffällig große Verbreitung von BUchenholz in diesem Raum, nicht nur für gedrechselte Gefäße, sondern quer durch die Bank.
LIebe Grüße,
Claus Winhard

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Eintrag #6 vom 15. Aug. 2008 16:26 Uhr Andreas Betz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Ein paar Antworten und neue Fragen...

@Andrej: Danke für Deinen link. Werde mir den Titel vormerken, und mal schauen ob ich Ihn mal für unter 50,- Euro erstehen kann.
@Claudia: Ich habe mir sämtliche Themen das Holzhandwerk generell und Löffel betreffend durchgelesen. Auch den von Dir empfohlenen.
Sicherlich wurden einige Quellen angegeben. Ich hatte nur gehofft, möglichst im Internet auf die eine oder andere Abbildung zu stoßen, ohne in meist teuere (da vergriffene) Bücher zu investieren, in denen das Thema dann vielleicht doch nur am Rande erörtert wird.
Ich möchte demnächst einmal ins germanische Nationalmuseum in Nürnberg, und hoffe dass ich dort vielleicht fündig werde (nicht nur was Löffel betrifft).
@Patrick: Von welchem Hersteller ist Dein Schnitzwerkzeug wenn ich fragen darf?
Ich selbst habe einige Teile von Frosts (Schweden), möchte mir aber demnächst neues Werkzeug zulegen, mit dem ich auch filigranere Arbeiten machen kann.
Bei www.wolfknives de habe ich Messer von HIRO gesehen, die mir einen guten Eindruck machen.
Im ßbrigen habe ich gestern zum ersten Mal mit Nussbaumholz gearbeitet. Die Farbe und Maserung ist sehr schön finde ich.

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Eintrag #7 vom 15. Aug. 2008 17:25 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Quellen im Internet?

Also im Internet wirst Du solche Quellen nicht finden - es sei denn als Literaturhinweise für dieselben Bücher auf anderen Websites.
ßbrigens sind 1. nicht alle genannten Bücher vergriffen (das Buch über die Freiberger Holzfunde gibts noch in Dresden im Museum)
2. nicht alle davon teuer (das Freiberger Holzbuch kostet 15 Euro und da sind ne Menge Funde drin) und
3. gibt es noch Bibliotheken, wo man das für lau, oder bei Fernleihe für einen kleinen Obolus von 1-2,50 Euro ausleihen kann.
Alles andere sind Ausreden.

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Eintrag #8 vom 15. Aug. 2008 22:24 Uhr Thomas Koch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Koch eine Nachricht zu schreiben.

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Ich stimme Claus zu.Auch im Sassenspeyghel Band 2 gibt es einige Funde die aus Buchenholz hergestellt wurden.

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Eintrag #9 vom 15. Aug. 2008 23:11 Uhr Andreas Betz   Nachricht

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Hallo Claudia!
Das Buch muß ich übersehen haben, und es scheint mir sehr interessant, und genau richtig. Ich habe darüber eine Kurzbeschreibung sowie Bildauszüge gefunden.
Im Internet auf die Suche gemacht fand ich es leider tatsächlich mehrmals als nicht lieferbar, oder eben für stolze 56,- Euro zu erwerben.
Du schreibst daß es das Buch “in Dresden im Museum gibt.”
Wenn Du mir sagst, welches Dresdner Museum Du meinst werde ich dort einmal anfragen.

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Eintrag #10 vom 16. Aug. 2008 09:55 Uhr Sina Klausnitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sina Klausnitz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Buche als Material für Löffel

Nach meinem Wissensstand ist Buche für Löffel nur in wenigen Exemplaren aus Konstanz sowie aus Schleswig überliefert. Hauptmaterial war in fast allen mir bekannten Fundkomplexen Ahorn. Aus diesem Grund würde ich immer Ahorn zur Löffelherstellung bevorzugen. Andere Hölzer sind in wesentlich geringeren Mengen vorhanden: Linde, Birke, Erle, Wacholder, Holunder, Esche, Pfaffenhütchen. Für die Verwendung von Eberesche konnte ich keinen archäologischen Beleg finden. Die Verwendung von Eibe wäre durchaus diskussionswürdig, da diese, wie allgemein bekannt, giftig ist. Sie ist jedoch im Aufbau dem ungiftigen Wacholder durchaus ähnlich, was eventuell zu ungenauer Bestimmung geführt haben kann.
Sehr fein gearbeitete Löffel sind aus Buchsbaum gefertigt, welcher jedoch aus dem Mittelmeerraum importiert wurde.
Für die Rekonstruktion eines Löffels würde ich empfehlen, sich ein konkretes Objekt aus dem insgesamt recht vielfältigen Fundmaterial zu suchen und dieses dann materialgerecht umzusetzen.
Zu den Löffelschnitzern: Bekannt ist mir bislang, daß im (spät)mittelalterlichen Frankfurt/O. Löffelschnitzer in eine Zunft integriert waren und ab ca. 1550 die Zunft der Löffelschnitzer in Berchtesgaden belegt ist (Literatur könnte ich noch heraussuchen).
In Auswertung des Fundes von Altenkirchen (www.pfarrei-frontenhausen.de/sites/st_votiv.htm) ist festzustellen, daß diese Löffel (2. Hälfte 16. Jhd) in durchaus spezialisierten Werkstätten und NICHT als Winterarbeit von den Bauern gefertigt wurden!
Eine Literaturliste zu Löffeln verschicke ich gern als pdf auf Anfrage.
Mit vielen Grüßen, Sina

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Eintrag #11 vom 16. Aug. 2008 12:41 Uhr Andreas Betz   Nachricht

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Hallo Sina!
Danke für Deinen Beitrag, der mir wieder ein Stück weitergeholfen hat. Diesbezüglich habe ich auch auf Nachfrage bei einem Löffelschnitzer folgende Antwort erhalten:
“Zunächst mal grundsätzliches zum Beruf des Löffelschnitzers.
Ja es hat Ihn gegeben. Sogar eine Zunft der Löffelschnitzer soll es gegeben haben. Allerdings nicht im Mittelalter, sondern erst ab dem 16. Jahrhundert. Und dann auch nicht sehr lange, weil es zur Erfindung der Löffelschmiede kam und von da an auch Metalllöffel sehr günstig herzustellen waren.
Der Löffelschnitzer im Mittelalter entwickelte sich erst mit der zunehmenden Stadtflucht, was dazu führte, das die Städter keine Zeit mehr hatten Ihren eigenen Löffel zu schnitzen. So ging die einfache Landbevölkerung dazu über in der dunklen Jahreszeit als Nebenerwerb Haushaltsgegenstände (u.a. Löffel) zu schnitzen.”
Wenn es nicht zu viel Arbeit macht würde ich mich über die von Dir angesprochene Literaturquelle, bzw. die pdf-Datei sehr freuen.
Gruß Andreas

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Eintrag #12 vom 16. Aug. 2008 15:46 Uhr Andreas Betz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Spoons from Antiquity, the Middle Ages, and Renaissance

Habe eine linkliste gefunden, in der sehr viele Abbildungen von Löffeln zu finden sind. Vielleicht nicht nur für mich interessant:
www.larsdatter.com/spoons.htm

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Eintrag #13 vom 17. Aug. 2008 22:56 Uhr Patrick (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Andreas,
das Messer hat mir Timm Esemann gemacht, das “Löffeleisen” hat mir ein Dänischer Schmied auf einer VA letzten Jahres gemacht, Jasper…keinen Plan wie der gute Mann weiter hieß. Beil und Ziehmesser sind Dinge die dir jeder Schmied deines Vertrauens machen kann.
Gruß Patrick

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Eintrag #14 vom 18. Aug. 2008 06:00 Uhr Sina Klausnitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sina Klausnitz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Literatur zu Löffeln (und Besteck allgemein) - viel Spaß

ACHOUR-USTER, Christina et al.: Die Seeufersiedlungen in Horgen Die neolithischen und bronzezeitlichen Fundstellen Dampfschiffweg und Scheller, Zürich und Egg (2002).
ADAM, F. (1871): Löffel und Gürtel aus dem Anfang des XVII. Jahrhunderts; Bericht des Vereins für das Museum für schlesische Altertümer, Schlesiens Vorzeit in Bild und Schrift, S. 61-63.
ADDYMAN, P.V.: An 18th-Century Mansion, a Fishpont, and Post-Medieval Finds from St. Neots, Huntingdonshire, in: Post-medieval Archaeology (1972), Band: 6, S. 69-106.
AKIODA, Yohio: Japanese spoons and landles, 1. Aufl., Verlag: Kodansha, Tokyo (1979).
ANDßS, Louis Edgar: Verarbeitung des Hornes, Elfenbeins, Schildpatts, der Knochen und der Perlmutter Abstammung und Eigenschaften dieser Rohstoffe, ihre Zubereitung, Färbung und Verwendung, 3. Aufl., Verlag: A. Hartlebensverlag, Wien, Leipzig (1925).
ANSORGE, Jörg et al. (2002): Ein Holzschacht aus der Baderstraße 1a in Greifswald; Aus der materiellen Alltagskultur einer Hansestadt in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts Jahrbuch für Bodendenkmalpflege in Mecklenburg-VorpommernS. 119-157.
ASPELIN, J. R.: Antiquités du Nord-Finno-Ougrien Age du fer, in: Antiquités de la Finlande (1880).
Ausstellungskatalog: Chartres 1978 - 1988 10 anneés d´archeologie - 20 siécles d´histoire, Chartres (1988).
AUSTERMANN, Matthias (1999): Haarschmuck, Nähnadeln und Maultrommeln; Funde vom spätmittelalterlichen Jahrmarkt am Kloster Arnsburg in der Wetterau, Germania, S. 307 - 319.
Autorenkollektiv: Löffel, Märkisches Museum (Hrsg.), Berlin (1937).
Autorenkollektiv: Historisches und modernes Eßgerät, Goldschmiedehaus Hanau (Hrsg.), Hanau (1965).
Autorenkollektiv: Geräte und Gefäße aus Holz Tagung der Arbeitsgemeinschaft Mittelalter, Band: 8 (1980).
BAART, Jan M.: Mittelalterliche Holzfunde aus Amsterdam, Der Zusammenhang zwischen Holzart und Gerätform, in: Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters (1982), Band: 10, S. 51ff.
BAILEY, Major C. T. B.: Knives and Forks of the Victoria and Albert Museum, London, Boston (1927).
BARNYCZ-GUPIENIEC, Romana[Naczynia drewniane z Gdanska w.], Naczynia drewniane z Gdanska w X -XIII wieku (1959).
BECKE, Andreas und GßHNE, Arndt: Ein Holzfundkomplex des 16. Jahrhunderts aus dem Stadtkern von Freiberg, in: Ausgrabungen und Funde (1988), Band: 33, Nr. 1, S. 43-49.
BEIER, Hans-Jürgen: Der Rössener Horizont in Mitteleuropa, in: Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas, Band: 6, ISBN: 3-930036-04-5, Verlag: Beier Beran, Wilkau-Hasslau (1994).
BENKER, Gertrud: Alte Bestecke Ein Beitrag zur Geschichte der Tischkultur, ISBN: 3-7667-0426-5, Verlag: Callwey, München (1978).
BENKER, Gertrud: Altes bäuerliches Holzgerät, München (1979).
BENKER, Gertrud: In alten Küchen Einrichtung, Gerät, Kochkunst, Verlag: Callwey, München (1987).
BERGER, Ludwig: Die Ausgrabungen am Petersberg in Basel Ein Beitrag zur Frühgeschichte Basels, Basel (1963).
BEUTMANN, Jens: Vor den Arcaden, Die Ausgrabungen eines mittelalterlichen Handwerkerviertels in Zwickau, in: Archäologie aktuell im Freistaat Sachsen (1998-98), Band: 6, S. 122-127.
BIERBRAUER, V.: Die ostgotischen Grab- und Schatzfunde in Italien, in: Bibl. degli Studi Medievale, o.O. (1975).
BITSCH, Irmgard: Essen und Trinken in Mittelalter und Neuzeit: [mit Rezepten aus mittelalterlichen Kochbu¨chern], [2. Aufl., ISBN: 3-928127-51-9; Schlagwo¨rter:, Verlag: Albus, Wiesbaden (1997).
BßHME, Horst W. (1970): Löffelbeigaben in spätrömischen Gräbern nördlich der Alpen; Jahresbericht der Römisch-Germanischen Komission1. Aufl., Mainz, S. 172ff.
BßHME, Horst W. (1974): Germanische Grabfunde des 4. und 5. Jahrhunderts zwischen unterer Elbe und Loire; Münchner Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte.
BRACKER, Jörgen: Die Hanse - Lebenswirklichkeit und Mythos: Textband zur Hamburger Hanse-Ausstellung von 1989, 2. Aufl., ISBN: 3-7950-1219-8, Verlag: Schmidt-Römhild, Lübeck (1998).
BRACKER, Jörgen: Die Hanse - Lebenswirklichkeit und Mythos, 3. Aufl., ISBN: 3-7950-1232-5 (Gewebe), Verlag: Schmidt-Römhild, Lübeck (1999).
BRANDT, A. von: Regesten der Lübecker Bürgertestamente des Mittelalters, Archiv der Hansestadt (Hrsg.), in: Veröffentlichungen zur Geschichte der Hansestadt Lübeck, Band: 24, Verlag: Max Schmidt-Römhild, Lübeck (1973).
BRAUN, Andrea (2001): Ungewöhnlicher Silberlöffel aus der Wüstung Düna, Stadt Osterrode, Ldkr. Osterode am Harz; in: FROMMER, J. und SCHREG, R. (Hrsg.);, Zwischen den Zeiten - Archäologische Beiträge zur Geschichte des Mittelalters in Mitteleuropa - Festschrift für Barbara Scholkmann, Rahden/Westf., S. 251-256.
BREDEWOLD, Joop (1994): Bestek; Vondsten uit de Kleine Aa, Archeologie en Bowhistorie in Zwolle, S. 135-141.
BRINCKMANN, Justus und WEIMAR, Wilh.: Ein Führer durch die Sammlungen, zugleich ein Handbuch der Geschichte des Kunstgewerbes, Verlag: Seemann, Leipzig (1894).
BUCHHOLZ, Rita (1994): Die Holzfunde aus einer Schwindgrube beim Wismarer Beguinenkonvent;, Wismarer Studien zur Archäologie und Geschichte, S. 62 - 89.
BULLA, Andrea (1999): Stadtmauer und Besiedlungsspuren aus der Gründungszeit der Stadt Hann. Münden, Landkreis Göttingen; Göttinger Jahrbuch, Vorbericht über die Ausgrabung, S. 17-37.
CAHN, H.A. und KAUFMANN-HEINIMANN, A.: Der Silberschatz von Kaiseraugst, in: Augster Museumshefte (1984), Band: 7.
CAHN, H.A. und KAUFMANN-HEINIMANN, A.: Der spätrömische Silberschatz von Kaiseraugst, in: Basler Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte (1984), Band: 9.
CAPELLE, Thorsten: Holzgefäße vom Neolithikum bis zum späten Mittelalter, in: Münstersche kleine Schriften zur Ur- und Frühgeschichte (1976), Band: 1.
CAPELLE, Thorsten: Parallelüberlieferung, Tradition und Quellenlücke im ur- und frühgeschichtlichem Fundgut Bemerkungen zum Holz als Werkstoff, in: Frühmittelalterliche Studien, Band: 14, Münster (1980).
CECH, Brigitte: Funde aus der spätmittelalterlichen Abfallgrube in Krems, Wegscheid 5, in: Archaeologica Austrica, Band: 68, Wien (1984).
CHRISTLEIN, Rainer (1973): Besitzabstufungen zur Merowingerzeit im Spiegel reicher Grabfunde aus West- und Süddeutschland; Jahresbericht der Römisch-Germanischen Komission1. Aufl., Mainz, S. 147ff.
CHRISTOPHERSEN, Axel: Trondheim: en by i middelalderen, ISBN: 82-90551-40-1, Verlag: Strindheim trykkeris forlag, Trondheim (1987).
COLARDELLE, Renée und COLARDELLE, Michel[L´habitat médiéval immergé de.], L´habitat médiéval immergé de Colletière à Charavines (Isère), Paris (1980).
DELIUS, Hans-Ulrich: Ein falscher Tischbecher und ein echter Löffel Luthers, in: Forschungen und Fortschritt (1967), Band: 41, Nr. 9.
DERINGER, H.: Forschungsbericht 1951 - 1954, Die medizinischen Instrumente des Ennser Museums, in: Forschungen Lauriacum (1954), S. 148-155.
DEXEL, Walter: Holzgerät und Holzform, in: Deutsches Ahnenerbe, Band: 2, Berlin (1943).
DINTER, Arco: Holzrohr-Wasserleitungen in Brandenburg, Baubegleitende Beobachtungen in Ortrand, Landkreis Oberspreewald-Lausitz, in: Archäologie in Berlin und Brandenburg (1998), S. 151.
EBELING, Gerhard: Führer durch das Museum Göltzsch, 2. Aufl., Rodewisch (1966).
EGAN, Geoff (2000): Butcher, Baker, Spoon-and-Candlestick Maker?; in: KOLDEWEIJ, A. M., TER MOLEN, J. R. und KICKEN, D. (Hrsg.);, Gevonden voorwerpen - Festschrift für H. J. E. van Beuningen, S. 102-115.
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ERICSSON, Ingolf und ATZBACH, Rainer (2005): Depotfunde; Funde aus Gebäudehohlräumen - Gebäudefunde - Hausgrabungsfundein: ERICSSON, I. und ATZBACH, R. (Hrsg.); Bamberger Kolloquien zur Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Depotfunde aus Gebäuden in Zentraleuropa, Bamberg, S. 10-14.
ERNST, Bernhard (1998): Untersuchungen im Umfeld der einstigen Stralsunder Münze; Die Ausgrabung Jacobiturmstraße 4/5, Bodendenkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern, S. 433-469.
ERNST, Bernhard (2005): Neuzeitliche Deponierungen im Hauptgebäude der Kirchenburg von Neukirchen bei Heilig Blut, Landkreis Cham, Oberpfalz; in: ERICSSON, I. und ATZBACH, R. (Hrsg.); Bamberger Kolloquien zur Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Depotfunde aus Gebäuden in Zentraleuropa, Bamberg, S. 42-55.
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HUTH, Ernst Walter: Die Entstehung und Entwicklung der Stadt Frankfurt (Oder) und ihr Kulturbild vom 13. bis zum frühen 17.Jahrhundert auf Grund archäologischer Befunde, Verlag: Akademie, Berlin (1975).
JANSEN, Walter[Der Windsheimer Spitalfund aus.], Der Windsheimer Spitalfund aus der Zeit um 1500, Nürnberg (1995).
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JORNS, W.: Neue Bodenurkunden aus Starkenburg, o.O. (1953).
KAHSNITZ, Rainer und BRANDL, Rainer (Hrsg.) (1984): Aus dem Wirtshaus zum Wilden Mann, Nürnberg.
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KREINER, Ludwig: Archäologie im Kirchturm von Altenkirchen, in: Das archäologische Jahr in Bayern (2002), S. 140ff.
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LAUX, Friedrich: Holzgeschirr und Holzgerät aus Lüneburger Schwindgruben, in: Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters (1982), Band: 10, S. 85-100.
LITHBERG, Nils: Schloß Hallwil, Band: III/1 Die Fundgegenstände, Stockholm (1932).
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MITTERMEIER, Irene: Die Ausgrabungen im Domhof zu Passau Eine Bilanz der Jahre 1987-1988 - Vorträge des Bayrischen Archäologentages VNA 7, Band: 7, o.O. (1988).
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MORRISON, Jasper: A book of spoons, Verlag: Imschoot, Gent (1997).
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MßLLER, Ulrich[Holzfunde aus Freiburg/Augusti.], Holzfunde aus Freiburg/Augustinereremitenkloster und Konstanz, Stuttgart (1996).
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NIEDERFEILNER, Alexander: Vom Dorf zur Metropole des Erzgebirges Die Stadtkerngrabung Theaterquartier in Freiberg/Sachsen, Bamberg (2003)Dipl./Diss. Otto-Friedrich-Universität.
NOVOTNY, Boris: Funde mittelalterlicher handwerklicher Erzeugnisse aus Iglau, Mähren von der zweiten Hälfte des 13. bis zum Beginn des 15.Jahrhunderts, in: Mitteilungen der Kommission für Burgenforschung und Mittelalterarchäologie (1982), Band: 31.
PAPST, Arthur: Bestecksammlung, Speise-, Tisch-, Gärtnergeräte und Werkzeuge, in: Die Kunstsammlung des Herrn Richard Zschille in Grossenhain, Band: 2, o.O. (1887).
PAPST, Arthur: Messer, Löffel, Gabel Zur Familienchronik des Bestecks nach einem Manuskript von 1893, Verlag: Pott, Solingen (1954).
PAQUß, Sabine: Zur Kulturgeschichte des Löffels an der Südwestküste Schleswig-Holsteins, Kiel (1988)Dipl./Diss. Christian-Albrechts-Universität.
PAULSEN, P und SCHACH-DßRGES, H.: Holzhandwerk der Alamannen, Württembergisches Landesmuseum (Hrsg.), Stuttgart (1972).
PAULSEN, Peter: Die Holzfunde aus dem Gräberfeld bei Oberflacht und ihre kulturhistorische Bedeutung, in: Forschungen und Berichte zur Archäologie des Mittelalters in Baden-Württemberg (1992), Band: 41, Nr. 2.
PETRIKOVITS, Horst von (1966): Frühchristliche Silberlöffel; Römische Forschungen in Niederösterreich, Corolla memoriae E. Svoboda, S. 176-182.
POLLA, Belo: Stredoveké drevené nálezy z vyskumu Bratislava-Most, in: Zbornik Slovenského Národného Muzea-Historia (1974), Band: 14, S. 157-172.
PßTZL, Walter: Warum wurden an Wallfahrtsorten Löffel geopfert?, in: Schriftenreihe des Niederbayerischen Archäologiemuseums Landau - Wallfahrtskirche St. Corona in Altenkirchen Markt Frontenhausen, Band: 3, 1. Aufl., Verlag: Eichendorf Verlag, Eichendorf (2007).
PREEN, Hugo von: Löffelopferung im südlichen Schwarzwald, in: Zeitschrift für Volkskunde (1903), Band: 1, S. 56.
PREEN, Hugo von: Eine Wallfahrtswanderung im oberen Innviertel mit Berücksichtigung der Löffelopferung, in: Mitteilungen aus dem Verein der Königlichen Sammlung für Deutsche Volkskunde, Band: II (Sonderdruck) (1906).
RAINWATER, Dorothy T. und FELGER, Donna H.: American spoons Souvenir and historical, Verlag: Schiffer, West Chester (1990).
RAINWATER, Dorothy T. und FELGER, Donna H.: Spoons from around the world, Verlag: Schiffer, Atglen (1992).
REUß, Karin: Die Entwicklung der Eßgeräte in China Löffel - Stäbchen - Gabel, Würzburg (1992)Dipl./Diss. Universität.
RIHA, Emilie und STERN, Willem B.[Die römischen Löffel aus Augst.], Die römischen Löffel aus Augst und Kaiseraugst (1982).
ROHDE, Petra: Löffel Zur Kulturgeschichte eines Eßgerätes, Museum für Völkerkunde (Hrsg.), Verlag: Museum für Völkerkunde, Freiburg/Br. (1988).
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ROUSSELL, Aage[Farms and Churches in the medi.], Farms and Churches in the mediaval norse settlement of Greenland, Kopenhagen (1941).
RUF, Fritz: Die sehr bekannte dienliche Löffelspeise Mus, Brei u. Suppe - kulturgeschichtlich betrachtet, Verlag: BeRing Verl., Velbert-Neviges (1989).
SAGGAU, Hilke Elisabeth[Gehauene und geschnitzte Holzf.], Gehauene und geschnitzte Holzfunde aus dem mittelalterlichen Schleswig, Neumünster (2006).
SCHIETZEL, K.: Hölzerne Kleinfunde aus Haithabu, in: Berichte über die Ausgrabungen in Haithabu (1977), Band: 4.
SCHMIDT, Leopold (1966): Das Löffelopfer; Seine Verbreitung und Geltung im Wallfahrtswesen Volksglaube und VolksbrauchMünchen, S. 240.
SCHMIDT-THOMß, Peter: Hölzernes Tischgeschirr des 13.Jahrhunderts, in: Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters (1986), Nr. 4, S. 129-158.
SCHNEIDER, H.: Die Ausgrabung der Hasenburg, Ein weiterer Beitrag zur schweizerischen Burgenkunde im Hochmittelalter, in: Zeitschrift für Schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte (1960), Band: 20, S. 8-34.
SCHNEIDER, Jürgen: Der Münsterhof in Zürich, Bericht über die vom städtischen Büro für Archäologie ausgeführten Stadtkernforschungen 1977/78, in: Schweizer Beiträge zur Kulturgeschichte und Archäologie des Mittelalters (1982), Band: 9.
SCHOLKMANN, Barbara: Sindelfingen/Obere Vorstadt, Eine Siedlung des hohen und späten Mittelalters, in: Forschungen und Berichte zur Archäologie des Mittelalters in Baden-Württemberg (1978), Band: 3.
SCHOLKMANN, Barbara: Mittelalterliches Holzgerät aus Südwestdeutschland, Zu Forschungsproblematik und Forschungsstand eines Sachkomplexes, in: Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters (1982), Band: 10, S. 101-131.
SCHRAMM, Philipp (2005): Depotfunde aus einem der ältesten datierten Bürgerhäuser in Forchheim; in: ERICSSON, I. und ATZBACH, R. (Hrsg.); Bamberger Kolloquien zur Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Depotfunde aus Gebäuden in Zentraleuropa, Bamberg, S. 55-58.
SCHULZ, Daniel (2005): Neuzeitliche Funde (nach 1704) aus Fehl- und zwischenböden in Schloß Ludwigsburg, Baden-Württemberg; in: ERICSSON, I. und ATZBACH, R. (Hrsg.); Bamberger Kolloquien zur Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Depotfunde aus Gebäuden in Zentraleuropa, Bamberg, S. 162-173.
SCHWEINGRUBER, F.H.: Holzuntersuchungen aus der neolithischen Siedlung Burgäschisee-Süd, in: Acta Bernensia II, Seeberg Burgäschisee-Süd - Chronologie und Umwelt, Band: 4, Bern (1967).
SCHWEINGRUBER, F.H.: Prähistorisches Holz, Die Bedeutung von Holzfunden aus Mitteleuropa für die Lösung archäologischer und vegetationskundlicher Probleme, in: Academia Helvetica (1976), Band: 2.
SCHWEINGRUBER, F.H.: Technologische und holzbiologische Beobachtungen an den bearbeiteten Hölzern, WATERBOLK, H. und VAN ZEIST, W. (Hrsg.), in: Niederwil, eine Siedlung der Pfyner Kultur - Holzartefakte und Textilien, Band: 4, Bern, Stuttgart (1991).
SEMBACH, Klaus-Jürgen, GLAUB, Bodo und GNAMM, Renate (1964): Messer - Löffel - Gabel; Eine Formengeschichte des EssgerätesFrankfurt/Main,.
STEFFENS, H.G.: Der mittelalterliche Alltag nach zeitgenössischen Miniaturen, in: Rotterdam Papers, Band: 2, o.O. (1975).
SZABO, Matyas, GRENANDER-NYBERG, Gertrud und MYRDAL, Janken[Die Holzfunde aus der frühgesc.], Die Holzfunde aus der frühgeschichtlichen Wurt Elisenhof (1985).
UNTERMANN, Matthias (Hrsg.) (1995): Die Latrine des Augustinereremiten-Klosters in Freiburg im Breisgau, Stuttgart.
VAGT, Michael: Die silbernen Löffel des Superintendenten, in: Beiträge zur Sternberger Stadtgeschichte (1997).
VETTERS, Hermann: Drei Silberlöffel aus Carnutum, in: Bericht der RGK, Römisch-Germanische Kommission (Hrsg.) (1968), Band: 49, S. 149ff., Mainz.
WANSEL, Günther: Silberschmiede entlang der Ost- und Nordseeküste von Sankt Petersburg bis Emden Der Löffel - ältestes Eßgerät der Menschheit? Verlag: Selbstverlag, Hamburg (1997).
WESTPHAL, Florian[Die Holzfunde von Haithabu.], Die Holzfunde von Haithabu, Neumünster (2006).
WINTER, Christian Anders: Untersuchungen an römischen und frühmittelalterlichen Löffeln in Großbritannien, Kiel (1990)Dipl./Diss. Christian-Albrechts-Universität.
WISSENBACH, Rainer: Zweitausendfünfhundert Jahre alten Löffel ausgegraben, Beigabe einer etwa 500 v.u.Z. beschickten Abfallgrube, in: Mitteldeutsche Zeitung (1995).
WßHR, Hans[Altes Eßgerät.], Altes Eßgerät (1961).
ZENETTI, P.: Kultlöffel als Zeugnisse christlich-arianischer Bestattungen, in: Mannus (1941), Band: 33, S. 148-154.
Ewald Schuldt, Der altslawische Tempel von Groß Raden (Museum für Ur- unf Frühgeschichte Schwerin, Bildkatalog 19), Schwerin 1976
(S. 62, Abb. 47; S. 63, Abb. 48)
Ewald Schuldt, Behren-Lübchin. Eine spätslawische Burganlage in Mecklenburg (Schriften der Sektion für Ur- und Frühgeschichte 19; Akademie-Verlag), Berlin/DDR 1965
(S. 114 & Taf. 32, 37)
Volker Schmidt, Lieps. Eine slawische Siedlungskammer am Südende des Tollensesees (Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte der Bezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg 16; Deutscher; Verlag der Wissenschaften), Berlin/DDR
(S. 41, S. 75 & Taf. 35 u)
Ewald Schuldt. Groß Raden. Ein slawischer Tempelort des 9./10. Jahrhunderts in Mecklenburg (Schriften zur Ur- und Frühgeschichte 39. Akademie-Verlag), Berlin/DDR 1985
(S. 129-133 & Abb. 123-125; S. 192, Listen 23 & 24)
Ewald Schuldt., Der eintausendjährige Tempelort Groß Raden (Museum für Ur- unf Frühgeschichte Schwerin, Bildkatalog 24), Schwerin 1989
(S. 27, Abb. 25)

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Eintrag #15 vom 18. Aug. 2008 05:58 Uhr Sina Klausnitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sina Klausnitz eine Nachricht zu schreiben.

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Es höret nimmer auf:
Rageh, Jürg: Ein Gletscherleichenfund im Piz Kesch-Gebiet; Bündner Monatsblatt Heft 5 1995

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Eintrag #16 vom 18. Aug. 2008 06:02 Uhr Sina Klausnitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sina Klausnitz eine Nachricht zu schreiben.

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Und noch mehr (manches vielleicht doppelt, ich bitte um Entschuldigung)
(1) Adam, F.: Löffel und Gürtel aus dem Anfang des XVII. Jahrhunderts.
Schlesiens Vorzeit in Bild und Schrift, Band 2, Heft 3. Bericht des […]
Vereins für das Museum schlesischer Alterthümer 15, 1871, 61-631871
(2) Addyman, P. V.: An 18th-Century Mansion, a Fishpont, and Post-Medieval
Finds from St. Neots, Huntingdonshire. Post-medieval Archaeology 6, 1972,
69-1061972
(3) Ansorge, Jörg, Karsten Igel, Heiko Schäfer, Julian Wiethold: Ein
Holzschacht aus der Baderstraße 1a in Greifswald. Aus der materiellen
Alltagskultur einer Hansestadt in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts.
Bodendenkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern Jahrbuch 50, 2002 (2003),
119-1572002
(4) Aspelin, J. R.: Antiquités du Nord Finno-Ougrien 4: Age du fer.
Antiquités de la Finlande. Helsinki 1880: 1880
(5) Austermann, Mathias: Haarschmuck, Nähnadeln und Maultrommeln - Funde vom
spätmittelalterlichen Jahrmarkt am Kloster Arnsburg in der Wetterau.
Germania 77, 1999, 307-3191999
(6) Bailey, Major C. T. P.: Knives and Forks […] of the Victoria and
Albert Museum. London, Boston 1927: 1927
(7) Baily, Major C.T.B., Knives and Forks of the Victoria and Albert Museum,
London (London, Boston 1927).
(8) Becke, Andreas, Arndt Gühne: Ein Holzfundkomplex des 16. Jahrhunderts
aus dem Stadtkern von Freiberg. Ausgrabungen und Funde 33, 1988, Heft 1,
43-491988
(9) Benker, Gertrud: Alte Bestecke. München 1978: 1978
(10) Beutmann, Jens: Vor den “Arcaden” - Die Ausgrabung eines
mittelalterlichen Handwerkerviertels in Zwickau. Archäologie aktuell im
Freistaat Sachsen 6, 1998-99 (2000), 122-1271999
(11) Braun, Andrea: Ein ungewöhnlicher Silberlöffel aus der Wüstung Düna,
Stadt Osterode am Harz, Ldkr. Osterode am Harz. In: Zwischen den Zeiten.
Festschrift für Barbara Scholkmann. Hrsg. von Rainer Schreg Jochem
Pfrommer. - Rahden in Westfalen 2001: 2001251-256
(12) Bredewold, Joop: Bestek. Vondsten uit de Kleine Aa. Archeologie en
Bouwhistorie in Zwolle 2, 1994, 135-1411994
(13) Brinckmann, Justus: Führer durch das Hamburgische Museum für Kunst und
Gewerbe, zugleich ein Handbuch der Geschichte des Kunstgewerbes. Hamburg
1894: 1894
(14) Buchholz, Rita: Die Holzfunde aus einer Schwindgrube beim Wismarer
Beginenkonvent. Wismarer Studien zur Archäologie und Geschichte 4, 1994,
62-891994
(15) Bulla, Andrea: Archäologische Untersuchungen zur Befestigungsanlage und
zu Besiedlungsspuren aus der Gründungszeit der Stadt Hann. Münden.
Vorbericht über die Ausgrabung 1997. Göttinger Jahrbuch 47, 1999, 17-371999
(16) Chartres 1978-1988. 10 années d’archeologie - 20 siècles d’histoire.
Ausstellungskatalog Chartres 1988. Chartres 1988: 1988
(17) Gevonden voorwerpen. Festschrift für H. J. E. van Beuningen. Hrsg. von
A. M. Koldeweij, J. R. ter Molen D. Kicken. - Rotterdam 2000: 2000
(18) Dinter, Arco: Holzrohr-Wasserleitungen in Brandenburg. Baubegleitende
Untersuchungen in Ortrand, Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Archäologie in
Berlin und Brandenburg 1997 (1998), 1511998
(19) Egan, Geoff: Butcher, Baker, Spoon-and-Candlestick Maker?. In: Gevonden
voorwerpen. Festschrift für H. J. E. van Beuningen. Hrsg. von A. M.
Koldeweij, J. R. ter Molen D.
Kicken. - Rotterdam 2000: 2000102-115 (20) Eggenstein, Georg: Die
“Fuchsspitze” und die “Burgstätte
an der Lippe” in Datteln-Markfeld, Kreis Recklinghausen. Ausgrabungen durch
Albert Braun in den Jahren 1897-1898. Ausgrabungen und Funde in
Westfalen-Lippe 9C, 1999, 125-1381999
(21) Emery, John: European Spoons. Before 1700. Edinburgh 1976: 1976
(22) Ernst, Bernhard: Untersuchungen im Umfeld der einstigen Stralsunder
Münze - Die Ausgrabung Jacobiturmstraße 4/5. Bodendenkmalpflege in
Mecklenburg-Vorpommern Jahrbuch 46, 1998, 433-4691998
(23) Fabesch, Udo H.: Die Altstadtgrabung Gardelegen-Rathausplatz 1999,
Ldkr. Altmarkkreis Salzwedel. Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte
87, 2003, 287-3222003
(24) Falk, Alfred: Hausgeräte aus Holz. In: Aus dem Alltag der
mittelalterlichen Stadt. Handbuch zur Sonderausstellung vom 5. Dezember 1982
bis 24. April 1983 im Bremer Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte
(Focke-Museum)
. Hrsg. von Rosemarie Pohl-Weber. - Bremen 1982: 198255-63
(25) Fjellström, Phebe: Lapskt Silver. Studier över en föremalsgrupp och
dess ställning inom lapskt kulturliv. Stockholm, Göteborg, Uppsala 1962:
1962
(26) FORBES: W. A. Forbes, Ontwikkelingsfasen in het Meddeleeuws besteck.
Rotterdam Papers 2, 1975, 17-22.. 1975
(27) Gall, Lothar (Hrsg.): FFM 1200. Traditionen und Perspektiven einer
Stadt. Ausstellungskatalog Frankfurt am Main 1994. Stuttgart 1994: 1994
(28) Gask, Norman: Old Silver Spoons of England. London 1926, Nachdruck
London, New York, Sydney, Toronto 1973: 1973
(29) GRßSLUND: Anne-Sofie Gräslund, Ohrlöffel. In: Greta Arwidsson, Birka
II:1. Systematische Analysen der Gräberfunde (Stockholm 1984) 177-182.. 1984
(30) Gralow, Klaus-Dieter, Ulrich Schoknecht, Hartmuth Stange: Kurze
Fundberichte 1992 für das Land Mecklenburg-Vorpommern. Bodendenkmalpflege in
Mecklenburg-Vorpommern Jahrbuch 41, 1993 (1994), 235-3071993
(31) Grimm, Claus: Stilleben. Die niederländischen und deutschen Meister.
Die italienischen, spanischen und französischen Meister. Stuttgart 2001:
2001
(32) Gruber, Alain: Weltliches Silber. Katalog der Sammlung des
Schweizerischen Landesmuseums Zürich. Zürich 1977: 1977
(33) Gruber, Alain-Charles: Kostbares Eßbesteck des 16. bis 18.
Jahrhunderts. Bern 1976: 1976
(34) Gühne, Arndt: Stadtarchäologie in Freiberg. Holzfunde. Dresden 1991:
1991
(35) Hampe, Theodor: Ohne Titel. Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums
1912, Nr. 3, 61-621912
(36) Hampel, József: A nemzeti Múzeumi Régiségtár Gyarapodása 1902-ben..
Archae[ae]ologiai ßrtesitö[] N.F. 22 1902, 419-4481902
(37) Hannig, Rita: Die Hohlglasfunde aus der “Großen Latrine”. In:
Wirtshauskultur. Archäologie, Geschichte und Hinterlassenschaft einer alten
Regenburger Schänke. Begleitband zu einer Sonderausstellung im Historischen
Museum der Stadt Regensburg vom 28. Juni bis zum 15. September 2002. Hrsg.
von Andreas Boos. - Regensburg 2002: 200297-136
(38) Hayward, J. F.: Victoria and Albert Museum. English Cutlery sixteenth
to
eighteenth century. London 1956: 1956
(39) Hein, Jo[/]rgen: Das Glaskabinett in Schloß Rosenborg. Zur größten
Sammlung der Welt von venezianischem Glas um 1700. Kunst & Antiqitäten 1984,
Heft 4, 18-271984
(40) Heitmann, Bernhard, Carlos Boerner: Historische Bestecke aus der
Sammlung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg. Hamburg 2007: 2007
(41) Hemmerich, Volker: Die mittelalterliche Baugeschichte des Langen
Schlafhauses im Kloster Ebsdorf. Schwerin 2002: 2002
(42) Hoyer, Eva Maria: Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig. Ständige
Ausstellung. Antike bis Historismus. Leipzig 2007: 2007
(43) Janssen, Walter: Der Windsheimer Spitalfund aus der Zeit um 1500. Ein
Dokument reichsstädtischer Kulturgeschichte des Reformationszeitalters.
Nürnberg 1994: 1994
(44) Kat. Florenz: Arti del Medio Evo e del Rinascimento. Omaggio ai Carrand
1889-1989. Florenz 1989: 1989
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Lüneburg. Archäologie und Bauforschung in Lüneburg 1, 1995, 7-1271995
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Jahrbuch 50, 2002 (2003), 369-5192002
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1247 [Une cuiller double dans un trésor d’argenterie de Ribe, déposé en
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Besteck - Sammlung. Speise- Tisch- Gärtner-Geräte und Werkzeuge. Berlin, 2.
Auflage 1893: 1893
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Fabrication ancienne et moderne. Band 1: La coutellerie ancienne, Teil 1-2,
Band 2: La coutellerie moderne, Band 3: La Fabrication de la coutellerie,
Band 4: Le commerce de la coutellerie les ouvriers coutelliers, Band 5: La
coutellerie étrangère océanie, amérique, afrique, asie, Band 6: Europe.
Cha[Dach]tellerault 1896-1904, Nachdruck Marseille 1994: 1896 (Band 1-2),
1898 (Band 3-4), 1900 (Band 5), 1904 (Band 6)
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Schloß Fürstenberg an der Weser. Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte
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Frühgeschichte Thüringens 17, 1980, 181-2381980
(91) Trigt, Jan van: Cutlery from Gothic to Art Deco. The J. Hollander
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(94) Vondrác[v]kvá, Kristina: Nálezy ze str[v]edove[v]kých studní pod
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unter der Jesuitenkirche in Klatovy]. Sborník Zápodoc[v]eského muzea r[v]ada
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(95) Walcher von Molthein, Alfred: Die Bestecksammlung im Schloß Steyr.
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(96) Zachrisson, Inger: De Samiska Metalldepaerna ar 1000-1350 i ljuset av
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from Mörtträsket, Lappland]. Umeå 1984: 1984
(97) Zischka, Ulrike, Hans Ottomeyer, Susanne Bäumler: Die
anständige Lust. Von Eßkultur und Tafelsitten [Ausstellungskatalog München
1993]. München 1993: 1993
(98) Zsámbéky, Monika: 14.-15. századi magyarországi kincsleletek
[Schatzfunde aus den 14.-15. Jahrhunderten aus Ungarn].
Mü[]vészettörnténeti ßrtesítö[’'] 32, 1983, 105-1281983

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Eintrag #17 vom 18. Aug. 2008 09:35 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Herzlichen Dank!

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Eintrag #18 vom 18. Aug. 2008 10:53 Uhr astrid hornig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um astrid hornig eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Patrick,
Jasper, der Schmied aus Seeth-Ekholt voriges Jahr, nennt sich “der Schmied von Dragsholm” (ich weiß aber auch den Nachnamen nicht) - vielleicht hilft das hier weiter.
Gruß,
Astrid

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Eintrag #19 vom 18. Aug. 2008 20:25 Uhr Andreas Betz   Nachricht

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Sina, vielen Dank für die Mühe.

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Eintrag #20 vom 11. Jun. 2009 15:03 Uhr Steffen (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen eine Nachricht zu schreiben.

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Ich hab meine Löffeleisen Löffelmesser bei Dick bestellt. Im spezielen von Svante Djärv. Dabei handelt es sich um einen schwedischen Schmied auf des HP man auch günstiger als bei Dick bestellen kann.

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Eintrag #21 vom 14. Jul. 2010 19:08 Uhr Maria (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Maria eine Nachricht zu schreiben.

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Bei einer Sendung von -Planet Wissen-, über Mittelalter, im WDR war ein Löffelschnitzer zu Gast. Weiß leider nicht mehr wann die Sendung lief.

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Eintrag #22 vom 14. Jul. 2010 20:34 Uhr Maria (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Maria eine Nachricht zu schreiben.

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-Planet Wissen-beitrag
www.planet-wissen.de/[…]/video_mittelalter_loeffel[…]

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Eintrag #23 vom 14. Jul. 2010 22:53 Uhr Thomas Klever  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Klever eine Nachricht zu schreiben.

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[Profil von Jochen Meyer]

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Eintrag #24 vom 18. Jul. 2010 20:09 Uhr Andrej Pfeiffer-Perkuhn  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrej Pfeiffer-Perkuhn eine Nachricht zu schreiben.

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Wie großartig das sich das Fernsehen wieder mit größter Präzision jemanden sucht der sich eher wenig um Vorlagen schert aber im Brustton der überzeugung seinen Kram als echt mittelalterlich zu verkaufen, anstatt jemanden wie z.B. Fred Marschall da hinzusetzen. Wieder mal wurde dem Zuschauer klar gemacht was für eine grobe und primitive Zeit das war. Ich kann gar nicht soviel essen wie ich da kotzen will.
Schöne Grüße
Andrej

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Eintrag #25 vom 18. Jul. 2010 23:43 Uhr Alexander Jäger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Jäger eine Nachricht zu schreiben.

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… die er da als Funde aus Haithabu anpreist kann ich nicht beurteilen, aber der Löffel der ganz links liegt ist nach dem Teil von wegen Standessymbol und Verzierungen, ist sogar tatsächlich belegbar. Zwar nicht als Statussymbol aber eben als Löffelfund aus Thüringen. Ich muss mal genau raus suchen in welchen Museum der wieder lag.
Also tatsächlich könnte er um sehr viel mehr schlimmer sein finde ich.

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Eintrag #26 vom 19. Jul. 2010 10:10 Uhr Jonas Radtke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jonas Radtke eine Nachricht zu schreiben.

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… und so unterscheiden sich die Ansprüche an eine historisch korrekte Darstellung. :)

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Eintrag #27 vom 19. Jul. 2010 11:21 Uhr Alexander Jäger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Jäger eine Nachricht zu schreiben.

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… die Lust auf sinnloses Streiten.

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Eintrag #28 vom 19. Jul. 2010 12:24 Uhr Alexander Jäger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Jäger eine Nachricht zu schreiben.

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Korrigiere mich. Besagten Löffel den ich meine stammt NICHT aus Thüringen. Sondern aus Konstanz.

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Eintrag #29 vom 19. Jul. 2010 19:06 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

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Den Löffel den er zusammen mit zwei anderen Arbeiten ganz vorne auf den Hackstock liegt ist soweit ich das erkennen kann ein Löffel nach Fund aus Konstanz (Tafel 22, Nr. 22, 1.520), datiert auf das 13. Jahrhundert.
Der Löffel an dem er im Studio gerade arbeitet ähnelt einem weiteren Fund aus Konstanz (Tafel 22, Nr 14, 1.525), datiert auf das 14. Jahrhundert.
Interessieren würde mich wie er zu der Aussage kommt daß ein “Handwerker am Tag 25 Löffel geschnitzt hat”.
Da er ja auch hier im Forum angemeldet ist kann er ja vielleicht direkt auf meine Frage antworten…

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Eintrag #30 vom 20. Jul. 2010 13:11 Uhr Sina Klausnitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sina Klausnitz eine Nachricht zu schreiben.

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www.drehkoite.de/html/geschichte.html
Viele Grüße, Sina

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Eintrag #31 vom 20. Jul. 2010 15:19 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hm...

Einerseits schreiben Sie daß das Löffelschnitzen eine Nebentätigkeit war, andererseits aber auch daß ein guter Schnitzer
bis zu 25 Löffel am Tag herstellen konnte (mußte). Wär natürlich interessant woher diese Informationen stammen, und auf welche Zeit sie sich eigentlich beziehen.

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Eintrag #32 vom 22. Jul. 2010 05:43 Uhr Dirk Kohl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dirk Kohl eine Nachricht zu schreiben.

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Ein Teil deiner Frage ergibt sich aus diesem Text:
[Zitatanfang]“…Während der langen und strengen Winterzeit ruhte natürlich auch dort die Bautätigkeit und die Girkhäuser Männer suchten notgedrungen auch für den Winter Verdienstmöglichkeiten. Die Lösung war die Herstellung von Gebraucht- gegenständen aus Holz, die bereits seit 1531 dokumentiert ist. Aus dem uns vor allem überlieferten Zeitraum des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wissen wir, dass die gesamte Familie einschließlich der Kinder mitarbeiten musste….”[Zitatende]
Wenn es also ein Tättigkeit war die in den Wintermonaten ausgeübt wurde, dann ergibt sich die Produktionszahl aus den Verdienstmöglichkeiten, die man haben mußte um eine Familie zu dieser Zeit (gesprochen wird hier vom 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts). Ich geh mal davon aus, das sie dort aus der Zeit Unterlagen haben, die darauf deuten.

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Eintrag #33 vom 22. Jul. 2010 12:17 Uhr Maria (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Maria eine Nachricht zu schreiben.

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Wenn es solche Löffel sind wird wohl 25 Stk. pro Tag nicht drinn sein. pathgalen.deviantart.com/gallery/#/d2n6lw4

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Eintrag #34 vom 22. Jul. 2010 13:11 Uhr Christian Riedel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christian Riedel eine Nachricht zu schreiben.

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nicht jeder wir ein gebrauchslöffel gehabt haben ,der so schön verziert war . außerdem wo ist das problem ein löffel nachträglich mit zierrat zu versehen ? gruß Christian

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Eintrag #35 vom 08. Aug. 2010 15:40 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Wenn es nur Ritzverzierungen sind wie bei diesem Löffel, gehen nachträgliche Verzierungen durchaus. Aber viele verzierte Löffel (gerade die slawischen) sind mit plastischen Flechtbändern etc. verziert, wo man von vorherein das benötigte Volumen mit einplanen muß. Ich würde daher schon dazu tendieren, daß die stark verzierten Löfel bereits von vornherein verziert waren.
Außerdem ist bisher in der Diskussion gar nicht vorgekommen, daß es beim Handwerk mit Sicherheit zeitliche Unterschiede gab. Nicht zu allen Zeiten des Mittelalters war alles gleich organisiert - deswegen lassen sich solche Pauschalaussagen (“Löffel wurden im Winter im Nebenerwerb gemacht” etc.) gar nicht machen.

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Eintrag #36 vom 08. Aug. 2010 23:30 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Anfrage beim Museum...

Meine schriftliche Anfrage beim Museum “Drehkoite” vor 14 Tagen, worauf sich die auf der Internetpräsenz zu lesenden Aussagen (z.B. “Ein guter Löffelschnitzer konnte (musste) an einem Tag bis zu 25 Löffel herstellen.”) stützen, bzw. auf welche Epoche sie sich eigentlich beziehen blieb im Übrigen bislang unbeantwortet.

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Eintrag #37 vom 20. Aug. 2010 09:41 Uhr Steffen (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht 25 Löffel..

Die 25 Löffel geschichte geistert bei mir im Kopf auch immer wieder rum. Habe dazu bisher auch noch nicht direkt die Funde gesehen auch wenn mir die Aussage ansich bekannt ist.
Für die Löffel wie ich sie mache, brauch ich bei den von mir gewählten Holzsorten (Hauptsächlich Obsthölzer, daneben auch Ahorn und selten Eibe) brauch ich pro Löffel 5-8 std.(hängt natürlich auch von der Art des Löffels ansich ab.
Für die Produktion von 25 Löffeln am Tag (muß bei Jochen noch mal nachboren woher er die Aussage hat) brauch es meiner Meinung nach ein paar Grundvorraussetzungen.
1. Einfache Form
Der Löffel sollte insgesammt flach gehalten sein und keine geschwungene Form haben wie der Slawische Löffel von mir der da unten verlinkt worden ist zum beispiel. Die Laffe sollte nur gering ausgehölt sein.
2. Kein zu Hartes Holz
Je härter das Holz desto länger schnitzt man dran.
3. Rotations Symetrie
Wenn es möglich ist aufgrund der Form des Löffels die Aussenkontur auf einer Drechselbank zu fertigen dürfte das auch eine Zeiteinspaarung bringen.
Wenn ich mich nicht irre stammt die Aussage aus dem Hochmittelalter bis Spätmittelalter. Für die Frühmi Funde die ich bisher kenne, ist mit den Arbeitsmethoden die ich nutze, ein sollcher Löffeloutput aber schlicht nicht möglich.

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Eintrag #38 vom 20. Aug. 2010 10:39 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Oder....

…jemand der das tagtäglich, 200 Tage im Jahr, vom Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang macht, nachdem er eine mehrjährige Lehre bei jemanden gemacht hat, bei dem dies ebenso war, der wiederrum…und so weiter: so jemand konnte möglicherweise schlicht einfach schneller schöne Ware produzieren, als ein Hobbyist heute, der das vlt. ein paarmal die Woche macht.
Nur so rein spekulativ ;)

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Eintrag #39 vom 20. Aug. 2010 14:46 Uhr Steffen (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Tempo machen ;-)

Klar ich gehe davon aus das wenn ich das sehr viel intensiver machen würde da noch was an Zeit rausholen kann, sprich effizienter schnitzen kann. Aber 25 Löffel am Tag heißt bei nehm 14 Stunden Arbeitstag pro Löffel ca. 34 min.
Sprich von Anfang bis Ende.
Bei meiner Fertigungstechnik wäre das einfach nicht möglich auf die Zeit zu kommen. Daher kommen auch meine Annahmen die ich im Vorgängerpost geschrieben habe.

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Eintrag #40 vom 20. Aug. 2010 15:08 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Löffelmacher

Moin,
wenn ich mir folgendes Video anschaue, würde ich sagen, es geht deutlich unter einer halben Stunde, auch wenn im Film natürlich Schnitte sind.
www.youtube.com/watch?v=JW1YzoRmvUo
Gruß,
Timm

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Eintrag #41 vom 20. Aug. 2010 15:31 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Löffel am Tag

Nunja. Man könnte auch die Frage stellen, wieviele Löffel ein reiner Löffelschnitzer- was in einigen Regionen und Zeiten, Nürnberg im 14ten/15ten z.B. fraglich war, da war das nen Nebenjob- wohl am Tag produzieren _musste_, damit er auch davon hat leben können. Schliesslich waren die Dinger ja kaum so teuer, dass er mit nem Dutzend oder weniger hätte über die Runden kommen können.

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Eintrag #42 vom 20. Aug. 2010 16:01 Uhr Steffen (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Holzig

@Timm
Doch der is schon fix mit dem Beil. Wieviel da durch Filmschnitte gewonnen wurde kann ich natürlich nicht sagen. Was ich aber sagen kann das ein Punkt der die Geschwindigkeit möglichmacht, das verwendete Holz ist. Birke ist meiner erfahrung nach deutlich einfacher zu bearbeiten als Kirsche oder Pflaume.
Mir ist gerade noch ein Punkt eingefallen der mich deutlich ausbremst. Ich versuche ganz bestimmte Löffel zu machen. Sprich mich möglichst nahe an Vorlagen zu halten. Dadurch das ich meine Schablonen immer wieder gegenhalte und mich gerade gegen Ende der Arbeiten nat. auch immer langsamer an die Zielform rantaste.
@Jens
Gebe ich dir schon recht. Wobei ich mich in dem Zeitfenster nicht wirklich auskenne. Und die 25 Löffel geschichte is auch so ne Sache das ich das als schwamige Aussage kenne aber keine richtige Quelle dafür habe. Am liebsten wäre es mir wenn ich zu der Region/Zeit aus der die Aussage is einen passenden Löffelfund hätte. Also einen von den 25…

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Eintrag #43 vom 20. Aug. 2010 17:37 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Ich denke, das ist ein wesentlicher Punkt: wir sind heute Hobbyisten, die Löffel _nachmachen_.
Damals waren es ausgebildete, erfahrene Profils in ihrem Handwerk, die einfach Löffel gemacht haben. An der Masse der erhaltenen (15/16.) und der Gleichförmigkeit kann man schon ganz gut ablesen, dass die bestimmte Formen einfach “drauf” hatten.
Und das gilt nicht nur für Löffel, freilich.
Für früher halte ich es auch sehr schwierig, explizit einen “Löffelschniter” darzustellen, dafür ist die Fundlage einfach zu mieserabel, und die Informationen, ob und wie es explizite “Löffelschnitzer” gab, zu wenig. Die teils später, obgleich spezialisierter als früher, nicht, vermute ich, auch früher nicht.
Es braucht schon ne bestimmte Bevölkerungsdichte um eine solche Spezialisierung notwendig zu machen, schliesslich gehen die Dinger nicht so arg schnell kaputt, und irgendwann ist der lokale Markt mal gesättigt, wenn es sich um eine kleinere Siedlung handelt.
Was nicht hiessen soll, dass sich jeder seinen Löffel selbermachte, das glaub ich auch eher nicht.

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Eintrag #44 vom 20. Aug. 2010 18:45 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Birke

Moin Steffen,
Birke zählt ansich nicht zu den sehr weichen Hölzer, wenn sie auch sicherlich nicht so hart wie Obsthölzer ist. Der wesentlich wichtigere Punkt dürfte der Trocknungsgrad sein. So wie es in dem Video scheint, verwendet der gute Mann Grünholz. Zum einen schaut der Rohling so aus, vor allem deutet aber der Materialabtrag darauf hin.
Ich nehme mal an, du verwendest trockenes Holz, richtig?
Mach doch mal ein paar Versuche mit Grünholz, dass wird deinen output vermutlich deutlich erhöhen. In den fertigen Abmaßen dürfte es auch keine größeren Probleme mit der Nachtrocknung geben.
Ich bin eh der festen Überzeugung, dass das meiste Holz grün verarbeitet wurde.
Gruß,
Timm

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Eintrag #45 vom 20. Aug. 2010 20:09 Uhr Steffen (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Joa und Joa

@Jens
im Frühmittelalter wäre mir auch kein spezialisiert Löffelmacher als Beruf bekannt. Soweit ich es bisher verstanden habe, geht man davon aus in gewissen Bereichen eine zwei Klassen Gesellschaft an Gebrauchtgegenständen gab. Sprich das es einfache Gegenstände aus Holz gab die näherungsweise jeder selbst machen konnte (da fallen auch einfache Löffel drunter) und einige Gegenstände die aufwendiger waren (aufwendigere Verzierung usw.) die darauf schließen lassen das sie von einem besser ausgebildeten Handwerker hergestellt wurden. Jedoch war bei diesem der Löffel wenn man so will ein Nebenprodukt. (Beziehe mich damit auf die Fundlage Haithabu und Begleitbuch der neuen Ausstellung)
Wobei auch andere Fundlagen im Frühmittelalter Löffel haben die unterschiedlicher Güte sind.
Wie schnell ich bin wenn ich einen einfachen Löffel der nicht nach Fundlage ist bin, hab ich aber noch nie ausprobiert.
@Timm
mit Grünholz hab ich auch schon hantiert, geht auf jedenfalls schneller, Wie viel das ausmacht, kann ich aber nicht sagen. Wollte demnächst auch noch mal mit rückbewässerten Holzstücken experimentieren. Bei Löffeln hat man das Verzug / Riss Problem nicht so groß wie du auch geschrieben hast.
Was bei mir noch ein zusätzlicher Zeitposten ist, ist das spekulative Glätten des Holzes mit Schachtelhalm und das Nachbehandeln mit Leinöl.

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Eintrag #46 vom 26. Okt. 2010 03:36 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Löffel...

Da ich momentan gerade wieder am Recherchieren und Schnitzen bin mal ein paar (wie ich finde) interessante Auszüge aus dem Buch “Stadtarchäologie in Freiberg - Holzfunde” von Arndt Gühne zu den Themen Löffelschnitzer und der Frage des Glättens der Löffel:
“Für eine Herstellung durch spezialisierte Handwerker sprechen neben der für sich bereits überzeugenden Qualität auch die einheitliche Bemaßung. So gibt es bei 16 Löffeln von Freiberg nur geringe Schwankungen hinsichtlich der Länge der Laffe, der Breite, und der Tiefe. Die Dresdener Stücke ordnen sich hier ein, bis auf einen deutlich größeren Löffel, der mit den eingebrannten Buchstaben TB versehen ist, sicher ein Besitzerkennzeichen” (Seite 50)
“13./14. Jh.: In Jihlava (Iglau, CSFR) sind ”Löffler“ historisch bezeugt (B.Novotný 1982, zit. nach W. Janssen 1986, S. 355)” (S.72)
“Schnitzen (grob und fein): Gegenstände, zu deren Fertigung entweder Feinwerkzeuge (Meser, Schnitzwerkzeuge, Feinsäge) oder grobes Gerät (Axt, Säge) verwendet wuren nehmen im sächsischen Material vom Typenspektrum her den größten Raum ein. Die Skala der Bearbeitung reicht vom fein geschnitzten und sorgfältig geglätteten Löffel bis zum grob gebeilten Toilettensitz und spiegelt damit auch den gesamten Lebensbereich der Menschen vom Eßgerät über Spielzeug, Körperpflege bis zu Möbeln, Haus- und Fahrzeugbau.” (Seite 71/72)

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Eintrag #47 vom 30. Okt. 2010 08:50 Uhr Steffen (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Das erinnert mich doch an was ;-)

Was du da schreibst erinnert mich an was aus dem Buch zur neuen Haithabu Ausstellung.
Dort wird die These geäussert, das es bei Gebrauchsgegenständen aus Holz zwei Gruppen gab. Zum einem die Einfachen die jeder machen konnte und zum anderem die feingearbeiteten die vorraussichtlich von einem qualifizierterem Handwerker gemacht wurden.
Was die Sache mit den vielen Löffeln pro Tag angeht, stammt die Aussage aus der TV Aufnahme auch von dem einem Drechselmuseum.

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Eintrag #48 vom 30. Okt. 2010 12:07 Uhr Patrick (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Stadt und Land

Man muss bei Fragen des Handwerks immer zwischen städtischem und ländlichen Umfeld unterscheiden, und dann wiederum zwischen den einzelnen Städten. In Städten wurden generell mehr Gegenstände von spezialisierten Handwerkern produziert, und es kann durchaus sein, dass es in bestimmten Städten für ein Produkt spezialisierte Handwerker gab, in anderen hingegen nicht. Allein die Schwierigkeit der Herstellung scheint mir bei dieser Frage nicht ausschlaggebend zu sein. Bevor man also die z.B. in Freiburg gewonnenen Erkenntnisse auf andere, weiter entfernte Orte anwendet sollte man jedenfalls versuchen, lokale Belege zu finden.

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Eintrag #49 vom 30. Okt. 2010 18:48 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mittelalterliche und frühneuzeitliche Löffelfunde in Deutschland - die verwendeten Holzarten

Ich habe in den letzten Tagen meine Quellen durchforstet, und mir Notizen gemacht welches Holz in welchen Gegenden Deutschlands für die Herstellung von Löffeln verwendet wurde.
Aus den Notizen wurde etwas mehr, so daß ich dann hier im Forum eine kurze Zusammenfassung meiner Ergebnisse schreiben wollte. Als ich dann aber immer mehr Informationen zusammengetragen hatte, habe ich letztendlich einen kleinen Aufsatz daraus gemacht.
Er kann bei Interesse auf meiner Internetseite www.anno1347.de im Bereich “Wissenswertes” eingesehen werden. Der Titel des Aufsatzes lautet “Mittelalterliche und frühneuzeitliche Löffelfunde in Deutschland - die verwendeten Holzarten.”

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Eintrag #50 vom 30. Okt. 2010 19:29 Uhr Patrick Artner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Artner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Super :)

Was vielleicht interessant wäre ist ob die verwendeten Holzarten “lokaler” Natur waren - abgesehen von der Import-Tanne scheint genommen worden zu sein was es gab? Gibt es weitere Holzfunde die auf eine durchgehende Verwendung dieses Holzes in dieser Region belegt (für andere Dinge, zB im Bergbau, Bauholz, …) oder sind es speziell für Löffel verwendete Hölzer? Liegt die Häufung von Ahorn an der damaligen Verbreitung, der guten Schnitzbarkeit oder hat es andere Gründe?

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Eintrag #52 vom 30. Okt. 2010 20:09 Uhr Steffen (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht hola da passt man mal nicht auf....

@Patrick Cassitti Stadt und Land
Was das angeht habe ich mich eventuell ungünstig ausgedrückt. Meine Aussage habe ich speziel für Haithabu (also Frühmi) nach dem Buch zu der Ausstellung gemacht. In Haithabu wird es keinen eigenständigen Löffelschniter gegeben haben, da werden die besseren/ reich verzierteren vorraussichtlich eher von Holzschnitzern aus anderen Bereichen gemacht worden sein.
In dem Buch wird die Aussage an einfachen grob gehauenen Teilen im vergleich zu den aufwendig gedrehten (gedrechselten) gemacht.
Wobei ich aus anderen Fundlagen des Frühmittelalters deutlich unterschiedlich aufwendige Löffel kenne.
@Patrick Artner & Andreas Betz
Muß morgen noch mal meine Quellen durchgehen die würden dann grob den Ostseeraum im Frühmi abdecken.

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Eintrag #53 vom 30. Okt. 2010 22:11 Uhr Patrick (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Löffel

@Steffen
Jetzt wo ich mir deinen Post nochmal durchlese sehe ich, dass da gar nicht von Löffelschnitzern die Rede war, sondern von qualifizierten Handwerkern, da habe ich schlecht gelesen. Es stellt sich jedoch die Frage, was die Autoren des Buches unter einem qualifizierten Handwerker verstehen. Wenn sagen wir mal ein Fischer gerne schnitzt und so begabt ist, dass er sehr schöne Löffel für sich und seine Familie herstellt, macht ihn das zu einem Handwerker? Ich finde den Ansatz, dass die Qualität des Objektes darüber entscheidet, ob etwas als Handwerk oder als Hausarbeit anzusprechen ist, etwas problematisch.

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Eintrag #54 vom 30. Okt. 2010 23:06 Uhr Steffen (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Spekulatius ;-)

Schau morgen noch mal in das Buch rein ;-) Das Beispiel haben sie wiegesagt an nehm einfachen Schöpfer und einem gedrechselten Gefäss gemacht. Und da is es auf jedenfall so das man für das Drechselgefäss eben ne Drechselbank brauch.
Wobei ich die These meiner Meinung nach auch Ausweiten kann. Da es für unterschiedliche aufwendige Arbeiten auhc ein gewisses Maß an Erfahrung brauch. Und ich frage mich einfach in wie weit man die aufbauen kann wenn ich da nur wenn man im Winter nichts anderes zu tun hat dran arbeiten kann.

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Eintrag #55 vom 31. Okt. 2010 12:23 Uhr Patrick (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Beispiele

Es gibt viele konkrete Beispiele für qualitätvolle Hausarbeit, die nicht von spezialisierten Handwerkern ausgeführt wurde. Wobei ja schon die Abgrenzung zwischen Hausarbeit und Handwerk oft problematisch ist, da beides fließend ineinander übergeht. Bis einigen Jahrzehnten war es auf dem Land üblich, viele Dinge selbst herzustellen, und der Besitz einer einfachen Drechselbank war nichts außergewöhnliches. Jedenfalls macht der Besitz einer Drechselbank jemanden nicht zum Handwerker. Dazu gehören auch soziale und wirtschaftliche Komponenten, die man für die einzelnen Orte und Zeiten ergründen sollte, bevor man sich festlegt.

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Eintrag #56 vom 31. Okt. 2010 18:02 Uhr Wilfried Masberg   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Definition

Also, definieren ist eigentlich immer gut.
Definition der Handwerkskammern:
Das Gewerbe wird handwerksmäßig bzw. handwerksähnlich betrieben. Das heißt: Eine Dienstleistung oder ein Produkt wird individuell und unmittelbar für den Verbraucher hergestellt. (und an diesen gegen Entgelt abgegeben)
Hausarbeit s.:
de.wikipedia.org/wiki/Haus-_und_Familienarbeit
Gewerbe:
de.wikipedia.org/wiki/Gewerbe
Gewerbe→Handwerker
Für Lau→ jedenfalls kein Handwerker
In diesem Fall gab es nach den Quellen hier im Text scheinbar an einigen Orten zu bestimmten Zeiten Löffelschnitzer als Handwerker ob im Haupt- oder Nebenerwerb ist noch fraglich.
Andere stellten Löffel in Hausarbeit her.

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Eintrag #57 vom 01. Nov. 2010 00:16 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Und mal wieder...

…mit der üblichen Präzision warme Luft in viele Worte verpackt, Herr Masberg.

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Eintrag #58 vom 01. Nov. 2010 00:24 Uhr Andrej Pfeiffer-Perkuhn  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrej Pfeiffer-Perkuhn eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Disclaimer

Lieber Leser,
bitte lassen sie sich von Herrn Masbergs Beitrag nicht irritieren. Natürlich hat weder die moderne Definition von Handwerk, noch ein Wikipedia-Artikel über Heimarbeit irgend etwas mit der hier diskutierten Frage zu tun, aber dem Schreiber der Zeilen geht es wohl eher um ein wenig Beachtung. Wenn Sie ihm nicht weiter Aufmerksamkeit zollen, geht es ganz von alleine vorbei.
Mit freundlichen Grüßen
Andrej Pfeiffer-Perkuhn

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Eintrag #59 vom 10. Nov. 2010 21:55 Uhr hajo (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um hajo eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht handwerk oder nicht?

moin,
ich kenne Herrn Masbergs nicht. genauso wenig die andern schreiber. aber aus den beiträgen liest sich eine gewisse unsicherheit über die begriffe:
handwerk und handarbeit heraus.
ich weiß, daß es hier um löffelschnitzer geht. ich selber bin buchbinder. vieleicht kann ich über diesen beruf etwas klarheit in das thema bringen. im frühen mittelalter gab es die buchbinderei nur in den klöstern. dort galt diese arbeit nicht als handwerk. erst als die sogenannten bürgerlichen buchbinder in der öffendlichkeit ihre arbeit begannen und die zünfte aufkamen, mußte auch dieses handwerk erlernt werden. und wurde in eine handwerksrolle eingetragen. erst dann konnte von einem handwerk gesprochen werden.
ich hoffe einen nützlichen beitrag geleistet zu haben. es soll nicht als belehrung gelten

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Eintrag #60 vom 11. Nov. 2010 16:04 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Prima

Schöner Beitrag, Hajo, Alleine, hier gehtshalt nicht ums Buchbinden, nichtmal um Handwerk vs Handarbeit, sondern um Löffel(schnitzer/ei).
Kanns mal wer verschieben?

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Eintrag #61 vom 11. Nov. 2010 20:25 Uhr Wilfried Masberg   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Zitat der ersten Frage

1.) Ich suche allgemeine Informationen zum Beruf des Löffelschnitzers im Mittelalter.
Bei der Suche im www habe ich leider nicht sonderlich viel gefunden.

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Eintrag #62 vom 11. Nov. 2010 20:49 Uhr Steffen (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hinweis zur ersten Seite ;-)

Wenn du dir diesen Thread ganz durchliesst, wirst du einige Hinweise dazu finden. Also einfach mal auf Seite eins gehen.

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Eintrag #63 vom 11. Nov. 2010 21:17 Uhr Steffen (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht da war ich wohl zu schnell....

Aber dein Eintrag mit den beiden “netten” Wikipedia Erklärungen haben echt keine neuen Erkenntnisse gebracht.
Die Info über die Löffelanzahl pro Tag in der der Planet Wissen Sendung stammt leider auch nur von der Drehkoite Seite.

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Eintrag #64 vom 24. Apr. 2014 11:55 Uhr Steffen (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Werkzeugbelege

Dann betätige ich mcih profilaktisch mal als Zombibeschwörer. Da der Thread ja schon ein wenig eingemottet ist.
Was das gebogene Messer angeht, das ich zum aushölen der Laffe (also da wo Suppe rein soll) benutze, kann ich inzwischen auch durch Funde belegen und habe mir inzwischen auch als Angebermesser eine Replik, aus Raseneisenerz das in einem Renofen verhütet worden ist, schmieden lassen.
Einen der Funde kann man sich hier ansehen. Im speziellem einem Fund aus der schwarzen Erde in Birka. Etwas ältere Funde kann man sich auch noch in der Ausstellung in Trelleborg (DK) ansehen. Die Norwegischen Funde hab ich gerade nicht so recht im Kopf. Gab aber auch da welche.
mis.historiska.se/mis/sok/bild.asp?uid=239717

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