Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Nähen - wie geht das? ;-)

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Eintrag #12 vom 14. Apr. 1999 20:39 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Moin, Moin! die Stichtechnik beim Handnähen ist auch im Buch “Kleidung und Waffen der Früh- und Hochgotik” von Ulrich Lehnart beschrieben. Für Schnitte kann ich das “Buch der Gewandungen” von Xenia Krämer und Michael Störmer empfehlen. Hier sind die Schnitte gut beschrieben und auch für den Anfänger nachzunähen. Was das Nähen mit der Hand angeht sind 1,5 oder 2 mm Stichlängen keine Zauberei. Mich persönlich packt das kalte Grauen, wenn ich Trachten mit sichtbar maschienengekettelten Säumen sehe. Mit etwas ßbung läßt sich ein Leinenhemd mit eingesetzten Zwickeln und Gehren in ca. 20 Arbeitsstunden nähen. Bei Säumen und Kanten sieht eine handgearbeitete Naht einfach schöner aus. Meine eigene Tracht habe ich komplett handgenäht. Bei Leinen oder Seide fallen maschienengenähte Nähte schon auf. (Besonders wenn man altes handgwebtes Leinen verwendet) Sylvia (Dragomira)

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Eintrag #11 vom 05. Apr. 1999 18:24 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Angelika, schau mal in der Bibliothek unter Hilfe für Neueinsteiger. Da steht eine Nähanleitung für ein einfaches Gewand, sprich Tunika, die Du entweder als PDF runterladen oder einfach ausdrucken kannst. Bis dann Thorsten

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Eintrag #10 vom 05. Apr. 1999 09:37 Uhr Angelika Humbert   Nachricht

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Seid gegrüßt …. Mein Sohnemann steckt bis über beide Ohren im Mittelaterfieber (4 Jahre), er ist tief davon überzeugt, daß er eigentlich ein Ritter ist. Nun würde ich ihm gerne eine mittelalterliche Kluft nähen, evtl. die eines Knappen, finde aber kein Schnittmuster. Weiß jemand wo man so was herbekommt und welchen Stoff man am besten verwendet??

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Eintrag #9 vom 01. Feb. 1999 16:18 Uhr Eydis   Nachricht

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Hallo Christian! Tja schwierig als Mann! Es gibt von Ravensburg ein Stickbuch (ja du liest richtig) in dem alles drin ist von der normalen Naht bis zu Möglichkeiten, den Stoff am Ausfransen zu hindern usw. Kostet glaube ich 12 Mark und du kannst es sicherlich in einem Näh- oder Wollstübchen kaufen. Die Erklaerungen sind einfach und gut nachvollziehbar. Gruss, Eydis

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Eintrag #8 vom 27. Jan. 1999 12:10 Uhr Izobel   Nachricht

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Hallo! Hier noch ein Vorschlag! Ich weiß nicht, ob es in Deutschland das Pendant zur österreichischen Volkshochschule gibt, aber da gibt´s bei uns - meist gegen einen wirklich geringen Kostenbeitrag - auch Nähkurse, wo man alles notwendige erlernt. Und da braucht man sich auch nicht gegen “aufgedrängte” Nähmaschinen zu wehren. ;-) Ich persönliche favorisiere das Nähen mit der Maschine, weil´s einfach schneller geht. Und ich stimme auch mit Jörg überein, denn alles was so vor und nach dem Nähen zu tun ist, reicht mir meist. Also dann viel Spaß beim Probieren! Izobel

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Eintrag #7 vom 27. Jan. 1999 09:25 Uhr Carmen Bartels   Nachricht

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Hallo Christian, natürlich hoffen die Geschäfte, daß du von den Maschinen im Nähkurs so begeistert bist, das du eine kaufst ;-) Andererseits bringen die einem außer Nähmaschinennähen auch alles andere bei, was man beim Entwurf eines Kleidungsstücks und beim Nähen nach Schnittmuster wissen muß. Also genau das richtige für einen Anfänger. Ich hab gesehen, was meine jüngere Schwester danach alles genäht hat (und auch jetzt noch näht), ohne daß sie vorher viel Ahnung von der Materie hatte. Ich weiß ja nicht, wie heutzutage der Handarbeitsunterricht an den Schhulen (gibt es den überhaupt noch?) ist, aber was wir damals hatten, hat uns auch nicht befähigt, Kleidung zu nähen :-( Ich selbst habe nie einen Kursus besucht und kan auch nicht mit einer Nähmaschine umgehen. Dafür komme ich aus der Sticken-Ecke und habe 6 Jahre lang darin “Unterricht” erhalten von einer gelernten Schneiderin. Das Ergebnis ist, daß ich alles per Hand nähe (allerdings meiner zukünftigen Schwiegermutter doch mal ihre Nähmaschine entführen werde zum ßben) und mir durchaus zutraue, Nähte mit guter Qualität zu nähen. Die 1.5 mm die hier erwähnt wurden, sind allerdings wirklich happig, 2 mm sind bei mir normalerweise die untere Grenze und für das schnelle Nähen ca. 4 mm. Ansonsten hilft nur üben, üben, üben ;-), nie einen zu langen Faden nehmen (der ribbelt sich je nach Material von Faden und Stoff sonst immer mehr auf) und vor allen Dingen nicht die beiden Fadenenden (nach Durchzug durch Nadel) unten verknoten sondern wirklich nur mit einem Faden nähen. Das ist zwar weniger haltbar, als wenn man gleich beide verwendet, aber bekomme mal 2 Fäden gleichmäßig glatt ;-) Das wär es erstmal Carmen, die sich fragt, warum immer die benötigte Garnrolle verschwindet, auch wenn sie 5 Minuten vor Start des Nähens noch deutlich sichtbar auf dem Tisch stand (und das alles *ohne* Katzen in der Wohnung)

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Eintrag #6 vom 26. Jan. 1999 16:50 Uhr Jörg Bellinghausen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jörg Bellinghausen eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Christian! Sicherlich wollen diese Geschäfte vor allem ihre Maschinen verkaufen,ist ja auch völlig legitim. Aber, was das Nähen von Hand angeht, so bist Du glaube ich auf dem falschen Dampfer. Ich habe mich mit Dietrich vor kurzem über dieses Thema unterhalten -und er hat im Thread “Stoffe für Kleidung” dazu auch was geschrieben. Seiner Meinung nach kommt *nur* eine Maschinennaht and die Qualität einer mittelalterlichen Handnaht heran! Meine Mutter ist gelernte Schneiderin (IMO eine saugute), und als ich ihr von Nähten mit einer Stichlänge von z.T. nur 1,5 mm erzählte, faßte sie sich nur an den Kopf “Wer soll denn *sowas* machen!” Authenzität hin oder her,warum sollte man also nicht hingehen und verdeckte Nähte mit der Maschine nähen? Die sichtbaren Teile vernünftig von Hand zu machen dürfte genug Arbeit sein… Gruß Jörg

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Eintrag #5 vom 26. Jan. 1999 16:30 Uhr Christian G.   Nachricht

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Hallo, Carmen! Meinst Du nicht, daß diese Geschäfte vor allem ihre Nähmaschinen verkaufen wollen - ich also das “Maschinennähen” lerne? Soviel hat T-V ja schon bei mir bewegt, daß ich an derartiges “modernes Zeug” gar nicht mehr zu denken wage … ;-) Trotzdem danke, Christian

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Eintrag #4 vom 26. Jan. 1999 14:16 Uhr Carmen Bartels   Nachricht

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Hallo, die einfachste Möglichkeit ist ein Nähkurs. Am besten frage im nächsten Nähmaschinengeschäft (Pfaff, Singer) nach, die bieten das normalerweise zu erschwinglichen Preisen an. Carmen

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Eintrag #3 vom 26. Jan. 1999 10:40 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Christian, versuch´s einfach mal mit einer einfachen Nähanleitung (in jeder Bücherei zu haben). Ich selber habe nach meinen autodidaktischen Anfängen mir erst später zur Ergämnzung so´n Buch geholt und ärgere mich heute darüber, da ich am Anfang viele Sachen überflüssigerweise oder falsch gemacht habe. Empfehlenswert ist das Nähbuch von burda (ich hab´s irgendwo zuhause)m, heißt - soweit ich weiß - auch einfach “Nähen” und kostet ca. 30,- DM. Bis dann Thorsten

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Eintrag #2 vom 25. Jan. 1999 20:26 Uhr desiderius   Nachricht

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hmm, ich würde sagen, wenn der Knopf hält, dann geht der rest auch :)) Aber: hast du Schnittmuster???

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Eintrag #1 vom 25. Jan. 1999 18:46 Uhr Christian G.   Nachricht

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Hallo allerseits, ich will mich an mein erstes handgenähtes Gewandungsteil machen und stehe vor einem “kleinen” Problem (typisch Mann …;-): Ich habe _keine_ Ahnung, wie ich eine anständige Naht hinbekomme. Knöpfe etc. nähe ich immer irgendwie an, so daß/bis es hält, aber jetzt bin ich leicht überfordert. Irgendjemand unter den Lesern, der mir kurz und schmerzlos helfen kann (kl. Skizze, Link oder so …) Danke im voraus und viele Grüße Christian

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