Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Specksteintöpfe im HMA

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Eintrag #1 vom 06. Feb. 2002 12:49 Uhr Joachim Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen,
ein Töpfer-Freund hat mich obiges gefragt. Mir ist nur der Nachweis im FMA, 800-1000 n.Chr. bekannt. Kann mir hier jemand weiterhelfen??
Macht´s gut
Achim
Achim v. Hohenberg gen.de Clavis

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Eintrag #2 vom 06. Feb. 2002 14:16 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
ich bin nur zur Region des heutigen Sachsen (damals Mark Meissen) aussagefaehig, dort jedenfalls sind mir keinerlei Specksteintoepfe/gefaesse bekannt. Generell ist Speckstein hier in der Region selten anzutreffen, mir ist nur ein Spinnwirtel aus Zwickau bekannt (der auch in der betreffenden Publikation als Seltenheit bezeichnet wurde). Speckstein war wohl Importware aus Skandinavien.
Gruss, Claudia

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Eintrag #3 vom 06. Feb. 2002 18:36 Uhr Joachim Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Claudia,
erstmal danke für die Antwort, bislang bin ich auch noch nicht weitergekommen. Scheint es wirklich keine Specksteint. gegeben zu haben? Das tät den Töpfer bedauern. Weiß da keiner mehr?
Grüße, Achim
Achim v. Hohenberg gen.de Clavis

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Eintrag #4 vom 18. Feb. 2003 16:18 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo du,
leider kann ich dir nicht viel weiterhelfen, aber versuchs doch mal mit Nordeuropa und Skandinavien. Von dort stammen meines Wissens die meisten ma Specksteinfunde. Vielleicht sind da auch irgendwo Specksteingefäße bei. Schau mal in die Grabungspublikationen von Viborg, Birka und Haithabu.
MfG, gebur

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Eintrag #5 vom 19. Feb. 2003 09:51 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch,
…Fehlanzeige fürs Mitteleuropäische HMA.
Tonwaren sind regional billig herstellbare Massenware, also weshalb den empfindlichen und schweren Speckstein über so immense Entfernungen transportieren???
miles roma ! miles imperatore ! Euer Haduwolff

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Eintrag #6 vom 20. Feb. 2003 20:51 Uhr Dr. Frank Dierkes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Frank Dierkes eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Warnung

Tach auch.
Nur eine kurze, wohlgemeinte Warnung vor der Verwendung von Speckstein in der Küche (warm wie kalt):
In Schulen darf Speckstein nicht mehr für den Werkunterricht bzw. Kunst eingesetzt werden, sondern ist auf die Liste der verbotenen Stoffe gerückt worden.
Hierzu ein Auszug der Berufsgenossenschaften:
(bgi) - Speckstein ist in jüngster Zeit ins Gerede geraten. Das beliebte Material, das wegen seiner besonderen Eigenschaften (geringe Härte, hohe Wärmespeicherfähigkeit) vor allem im Kunst- und Werkunterricht bzw. für den Ofenbau (Specksteinöfen) eingesetzt wird, kann in Einzelfällen Asbest enthalten. “Bei der Bearbeitung von asbesthaltigem Speckstein, beim Sägen, Schleifen oder Bohren, entstehen Stäube, von denen eine Gesundheitsgefahr für den Menschen ausgehen kann,” warnt Dr. Markus Mattenklott, Asbest-Experte im Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitsschutz - BIA in Sankt Augustin. Bei der normalen Nutzung eines Specksteinofens jedoch gibt er Entwarnung: “Dabei besteht kein Risiko.”
Eine Gefahr bestehe auch nur, wenn der Speckstein überhaupt Asbest enthalte. Dies sei nach vorliegenden Untersuchungen nur teilweise der Fall, es hänge im Wesentlichen davon ab, aus welcher Lagerstätte der Speckstein stamme. Speckstein ist ein natürlich vorkommender mineralischer Rohstoff. “Wir wissen nicht genau, in wie vielen und in welchen Vorkommen wir mit Asbestverunreinigungen rechnen müssen.” Mit dieser Frage und allen anderen Aspekten der Problematik werden sich die Experten der Berufsgenossenschaften jetzt intensiv befassen. Nutzer von Speckstein sollten über den Vertreiber bzw. den Hersteller Informationen zur Frage des Asbestgehalts im Produkt anfordern. “Die Ver- und Bearbeitung asbesthaltigen Specksteins ist nach geltendem Gefahrstoffrecht verboten,” betont Mattenklott.
Also ich würde dem o.g. zufolge weigern, Speckstein ohne Mundschutz und Ganzkörperkondom zu bearbeiten, geschweige denn, davon zu essen.
MfG
Frank
+Pax. Frater Hermann ab Monastre, Cellerar minor zu Werden

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