Die gute Intention in allen Ehren, aber bitte was soll diese Liste bringen ?
Mal agesehn davon, daß sie quasi unlesbar (»die Suppe mitnehmen, weil Sie Abends
3 Holzbretter keine Zeit haben« ? Die Holzbretter, oder wer ?) ist, sind sowohl die Technik, als auch ein großteil der Zutaten (Paprika, Ketchup etc.) schlicht am Them mittelalterlicher Zubereitung vorbei…
Mag ja lecker gewesen sein, was ich bei dem Aufwand jedem gönne, aber sonst….
Habe zwar nur Erfahrung mit Lamm, aber da das ja auch ohne Haut gebraten wird kann ich dich beruhigen: ist kein Problem.
Ich würde dir empfehlen, die Glut in zwei Haufen (oder “hundeknochenförmig”) neben/unter dem Vorderteil und dem Hinterteil zu platzieren, dort sind die dicken Fleischteile, an den Bauchlappen brauchst du weniger Hitze. Beim Lamm hat innen würzen mit allem was leicht verbrennt (Knoblauch, Kräuter) und zunähen der Bauchhöhle gut funktioniert - der Erstling ist, sehr langsam gebraten, wunderbar saftig geworden.
aus eigener Erfahrung kann ich raten, dafür zu sorgen, dass der Spieß lang genug ist, ansonsten musst Du die Sau auf dem Spieß zusammenstauchen und das wird a) beim drehen schwerer und b) hast Du einen sehr unregelmäßigen Abstand zur Glut (hoffe, dass das nicht zu offensichtlich ist und ich mich gerade zum Dussel degradiert habe). Wir hatten damals eine Marinade aus massig Kräutern und Knoblauch verwendet. War sehr fein.
Aus nicht eigener Erfahrung kann ich nur bestätigen: viel Kohle, viel Zeit.
Leider war `s bei mir ein “normales” Spanferkel, aber ich denke, ein Wildschwein wird nicht so viel anders sein.
Zu bedenken gebe ich allerdings, das Wild allgemein ein eher “trockenes” Fleisch hat, man muß also aufpassen, das nicht zuviel Saft verlorengeht.
Aber zur Sache:
- Grundlegendes:
- Kohle ist generell besser, als Holzfeuer, weil einfacher in der Temperaturführung…
- das feuer muß sauber und gleichmäßig und gut heiß auf der ganzen Länge des Schweins brennen, besser noch etwas darüber hinaus. Man braucht dazu schon mindestens 20 Kg gute Holzkohle.
- Je nach Größe müßt Ihr ziemlich viel Zeit einkalkulieren, damit es auch wirklich “durch” ist. Am besten Morgens anfangen und etwa (geschätzt) bei 15 Kg mindestens 5 Stunden Garzeit einplanen!
- Das Viech sollte während des garens kontinuierlich, aber GANZ LAGSAM gedreht werden.
- Ganz wichtig: Ein Guter Spieß und gute Befestigung daran! Es ist sehr schlecht, wenn sich das “Grillgut” um den Spieß drehen kann, denn dann wird es nicht gleichmäßig erhitzt!
Würzen:
Beim Spanferkel hat sich folgendes bewährt:
- Man würzt zunächst gar nicht und Grillt nur, bis es ganz durch ist
- Zwischendurch kann man es immer wieder mit etwas Bier oder Wein übergießen. Wegen der langen garzeit darauf achten, nicht zuviel in den eigenen Mund zu bekommen!
- Ist der Koch besoffen, wechsle man ihn rechtzeitig aus.
- ERST GANZ AM SCHLUß macht man eine Mischung aus Salz, Pfeffer, Thymian (am besten Frisch, andere Kräuter nach Geschmack), Rund einem Liter gutem Rotwein und etwa 500 g Honig, die man gleichmäßig über die Sau verteilt. Der Honig beginnt schnell zu Karamelisieren und ergibt eine unglaublich lecker aussehende und auch schmeckende Kruste!
Nochmal: bei Honigkruste muß das Schwein schon vorher GAZ DURCH sein, der Zucker verbrennt sonst…Bäh!
Hoffe, geholfen zu haben.
Ach ja: Abweichende Erfahrungen bitte posten, ich habe das erst etwa 3 mal gemacht und bin noch lernfähig…
Für die angegebene Vorgehensweise verbürge ich mich allerdings.
Ich habe grad Erfahrung gesammelt beim Grillen einer Sau. Lass sie langsam und lieber etwas weiter vom Feuer weg garen(40- 50 cm).sie zu das sie mit dem Spieß gut verbunden ist sonst kannst du sie aus dem Feuer holen.
Als Würze haben wir ein Mischung aus Salz Pfeffer Wildgewürz Kräuterbutter Tymian und Rosmarien genommen und diese erst auf das Schwein gebracht. Während des Grillens haben wir diese Mischung gemischt mit Honig und ßl immer wieder übers Schwein gestrichen damit es nicht austrocknet. Rechne mit einer Garzeit vom 3-6 Stunden und am besten über Holzkohle grillen die hat eine bessere Hitzeverteilung.