Hallo, wenn mich nicht alles täuscht, steht im Freilichtmuseeum Oerlinghausen so ein Rennofen. Auf dem dazugehörigen Hinweisschild stand zu lesen, das man beim Ausprobieren es immerhin geschafft hat, wenige Gramm Eisen herzustellen. Gruß
Hallo Arno, hallo Markus, Georg Agricola beschreibt den Rennofen im Neunten Buch vom Berg- und Hüttenwesen. in der DTV-ausgabe (2328) findet Ihr es auf s. 364ff. sollte euch noch jemand fehlen, der euch die sch…arbeit ausreden kann, fragt doch mal im Federseemuseum nach. Die typen dort habens schon hinter sich und wahrscheinlich schon veröffentlicht. Gruß von Moses dem Köhler By the way, Arno, denk bei meinem Sax bitte an mein zartes händchen. Nochn gruß drauf
Seid Gegrüßt, Kollege Ja, das ist in der Tat ein gutes Thema! Allerdings fehlt es hier auch mir an Information. Bekannt sind mir lediglich die Methoden der Roheisenerzeugung (welche wohl über rund 3000 Jahre die gleichen geblieben sein sollten) und die Technik des “Raffinierens”, also der Erzeugung von halbwegs homogenem Stahl mit definierbaren Eigenschaften. Was GENAU ist eigentlich ein “Rennofen” ? P.S.: Flußmittel: Sandsteinpulver Feuerung: Holzkohle von Säurearmen Holz (hauptsächlich Buche).
Gott zum Gruße, meinereiner zerbricht sich nun schon seit geraumer Zeit den Kopf über die Eigenschaften von Klingenstählen im MA. Zwar hab´ ich dazu schon ´ne ganze Menge an Know-How angesammelt, möchte das nun aber verifizieren. Zu diesem Zweck möchte ich versuchen, Eisen im Rennofen zu erschmelzen, um dieses dann zu einer Klinge verarbeiten zu können. Hat nun jemand hier Infos zu diesem Thema? Vor allem wäre interessant, wie sich die Ofeneinrichtung aufbaut und welche Materialien zum Einsatz kamen. Welche Feuerungsmaterialien und welche Flußmittel kannte man gesichert?